Pratermuseum zeigt Geschichte des Wurstelpraters

Am Freitag in der Vormittagszeit: "Eintritt frei"

Wien (OTS) - Alljährlich kommen mehr als 3 Millionen Besucher in den Wiener Wurstelprater, nicht alle dieser Gäste kennen die Geschichte des traditionsreichen Vergnügungsareals. Einschlägige Informationen sind im "Pratermuseum" (2., Oswald-Thomas-Platz 1, nächst "Planetarium") zu finden. Der Bogen der Exponate reicht von einem Original-Wagen der alten "Lindwurm"-Grottenbahn bis zum Modell der "Wiener Weltausstellung". Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12.15 Uhr sowie von 13 bis 16.30 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 18.30 Uhr. Ein Tipp für Sparsame: Am Freitag wird in den Vormittagsstunden kein Eintrittsgeld verlangt (gilt nicht an Feiertagen). Telefonische Auskünfte: 726 76 83.

Die Eintrittskarten für Erwachsene kosten 1,80 Euro, es sind ermäßigte Karten um 0,70 Euro (für Schüler, Lehrlinge, u.v.a.) erhältlich. Kinder im Alter bis zu 6 Jahren haben an allen Tagen freien Eintritt. Für Gruppen (10 Personen) gibt es eine Sammelkarte um 11,60 Euro. Mit Modellen, Bildern und anderen Exponaten wird der Besucher an "szenische Feuerwerke" in alter Zeit, an die Rotunde sowie an den Vergnügungspark "Venedig in Wien" erinnert. Das "Pratermuseum" ist eine Außenstelle des Historischen Museums der Stadt Wien.

Alte Ringelspiel-Pferde und Unterhaltungsapparate

Aus der Fülle an sehenswerten Schaustücken seien an dieser Stelle historische Ringelspiel-Pferde, Spielautomaten und Kasperltheater-Figuren sowie Exponate aus einer "Laterna magica"-Sammlung (Sammlung Ernst Hrabalek) erwähnt. Besondere Beachtung verdienen die Ausstellungsstücke aus der "Sammlung Adanos". Hier wird dem Betrachter die einstmals einträgliche Zurschaustellung bedauernswerter Menschen mit Missbildungen ("Abnormitäten-Schauen") vor Augen geführt. Hauptsächlich wird im "Pratermuseum" aber über erbauliche Dinge, zum Beispiel die Zaubereien von "Kratky-Baschik", berichtet. Altes Bildmaterial gibt Auskunft über viele Unterhaltungsbetriebe und Gaststätten aus früherer Zeit. Nach dem Museumsrundgang ist ein Streifzug durch das heutige Vergnügungsgelände zu empfehlen, bei dem der Besucher das einstmalige Erscheinungsbild des Praters mit den aktuellen Attraktionen vergleichen kann.

Dem interessierten Museumsgast wird eine nützliche Publikation angeboten: Um 6,54 Euro ist ein "Stichwortverzeichnis" für das "Pratermuseum" (80 Seiten, mit Abbildungen) erhältlich.

Allgemeine Informationen:
o Pratermuseum:
http://www.museum.vienna.at/dynamicPage.asp?MenuID=1733
oder
http://www.magwien.gv.at/ma53/museen/bezirk02.htm
o Wiener Prater (Wurstelprater, Vergnügungsbetriebe):
http://www.wiener-prater.at/
o Der Wiener Prater (Grüner Prater, Stadtgartenamt)
http://www.magwien.gv.at/ma42/parks/prater.htm

(Schluss) enz

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