Sobotka: NÖ schöpft EU Fördermittel voll aus

438 Mio. Euro für Landwirtschafts- und Regionalförderung 2001

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich ist im Abrufen der Fördermittel sehr erfolgreich, da bereits ein Grossteil der zur Verfügung stehenden Fördermittel aus Brüssel bezogen wurden. Die Gelder stehen in der laufenden Förderperiode bis 2006 zur Verfügung. Alleine 2001 flossen über 438 Mio. Euro für Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung (Interreg, Ziel 2) nach Niederösterreich. "Kein Schilling darf in Brüssel bleiben! Das war der Anspruch den wir beim Ausverhandeln der Fördermittel gestellt haben! Der Förderbericht des Landes beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine stellt und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU anspricht", freut sich Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka.****

Seit Beschluss der Förderrichtlinien ist es gelungen im Interreg-Programm, das grenzüberschreitende Projekte fördert und im Ziel 2 Programm für die regionale Wirtschaft, mehr als 150 Projekte auf die Beine zu stellen. Beispiele sind die Mountainbikestrecke im Süden Niederösterreichs und Projekte wie die Therme Laa an der Thaya, das Tagungshotel in Gars am Kamp und der Umbau der Messe Wieselburg. Auch im Agrarbereich sind an die 390 Mio. Euro für Projekte im Bereich der Investitionsförderung für landwirtschaftliche Betriebe, der Niederlassung von Junglandwirten, für die Berufsbildung, die Verarbeitung und Vermarktung und von Forstmaßnahmen nach Niederösterreich geflossen, betont Sobotka.

Der Anteil des Landes Niederösterreich an den Beitragsleistungen an die EU betrug im Jahr 2001 rund 75 Mio. Euro. Laut EU-Förderungsbericht des Landes sind an Förderungen der EU an die 438 Mio. Euro für Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung (Interreg, Ziel 2) nach Niederösterreich zurückgeflossen. "Niederösterreich hat im Projektmanagement eindeutig die Nase vorn. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Ausbau des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich ist im Zuge der bevorstehenden EU Erweiterung eines der zentralen Themen der Landespolitik. Mit der Menge an abgewickelten Wirtschafts-Projekten ist mir um die Erreichung unseres Zieles Niederösterreich zu einem Top Ten Standort zu machen nicht bange", so Sobotka.

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