DER STANDARD-Bericht: "Geldanlage-Betrüger kassieren jährlich drei Milliarden Euro - Expertenschätzung: Schaden für Österreich wächst" - Erscheinungstag 18.7.2002

Wien (ots) - Österreichische Anleger verlieren durch betrügerische Vermögensanlageberater drei Milliarden Euro im Jahr, und der Schaden wächst jedes Jahr um mehr als zehn Prozent. Dies schätzt die Internationale Handelskammer (ICC Austria) aufgrund von Zahlen der Wirtschaftspolizei, der Nationalbank und internationalen Vergleichen. Der Schaden beträgt mehr als ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes und übersteigt die Kosten von Abfangjägern und Steuerreform. Ein Großteil der Gelder fließt ins Ausland und hinterlässt ein Loch in der Zahlungsbilanz, sagte ICC- Austria-Geschäftsführer Maximilian Burger-Scheidlin dem Standard. Die Dunkelziffer beträgt laut Burger 95 Prozent: Meist geht es um Schwarzgeld und das wird den Behörden somit nicht gemeldet. Insgesamt schätzt Burger die Verluste durch Wirtschaftskriminalität auf zehn Milliarden Euro im Jahr. (ef)

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OTS0165 2002-07-17/17:32

171732 Jul 02

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