Domany: Wirtschaftskammer unterstützt Unternehmen bei Offsetgeschäften

Großteil der Gegengeschäfte so rasch wie möglich abschließen

Wien (PWK533) - "Es ist eine Holschuld der österreichischen Unternehmen, die Chance wahrzunehmen, die sich mit den Offset-Geschäften des EADS-Konsortiums ergibt", betonte heute, Mittwoch, Wirtschaftskammer-General Christian Domany in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit IV-General Lorenz Fritz und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. Gleichzeitig stellte Domany klar, dass es nicht Aufgabe der Bundesländer sei, wieviel der Kompensationsquote in der Höhe von 200 Prozent in die Bundesländer fließe. Zu diesem Zweck sei unter Federführung der Wirtschaftskammer unter Beteiligung der Industriellenvereinigung die "Arge Offset" geschaffen worden, deren Ziel das Zusammenführen von Unternehmern und potentiellen Auftragsnehmern mit dem EADS-Konzern sei und die die Unternehmen bei der Anbahnung und Durchführung von Offsetgeschäften unterstützen werde.

In den Wochen nach der Vertragsunterzeichnung werde man daher Informationsveranstaltungen und Roadshows in jedem österreichischen Bundesland flächendeckend durchführen und damit den 300.000 heimischen Unternehmen Hilfestellungen und Tips rund um Kompensationsgeschäfte mit dem EADS-Konsortium geben. Darin unterscheide sich die ARGE auch von der im Wirtschaftsministerium angesiedelten Plattform, die letztlich darüber entscheide, welches Gegengeschäft in die Kompensationsquote eingerechnet werde. "Die ARGE wird offensiv an unsere Mitglieder herantreten, sie informieren und sie auf ihre Chancen hinweisen. Die Plattform hat die Letztverantwortung über die Offsetgeschäfte und wird die Transparenz in diesem Gegengeschäftsprozess sicherstellen", betonte Domany.

Die offensive Herangehensweise der ARGE sei auch deswegen wichtig, um die Mitglieder zu motivieren, sich zu melden. Insbesondere sollten auf diesem Weg die heimischen Klein- und Mittelbetriebe angesprochen werden, die eine große Chance vorfinden würden, auch im Hochtechnologiebereich Fuß zu fassen. In den vergangenen beiden Wochen haben bereits an die 30 österreichischen Unternehmer auf der Homepage der Wirtschaftskammer unter offset/wko.at ihr Interesse an Offsetgeschäften bekundet.

Als Erwartungshaltung für den auf 15 Jahre angesetzten Kompensationszeitraum bezeichnete der WKÖ-General, dass in den ersten Jahren ein Großteil der Geschäfte abgewickelt werden müsse. Gleichzeitig müsse man aber auch darauf achten, dass in den letzten Jahren dieses Zeitraumes Platz für weitere Gegengeschäfte sei, von denen heute aber niemand sagen könne, welche das seien. "Niemand hat Kenntnis über die Berufsbilder, die in 10 Jahren vorherrschend sein werden", schloss Domany. (us)

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OTS0135 2002-07-17/14:01

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