Pharmig-Preise: Die PreisträgerInnen 2002 stehen fest!

(Wien/OTS) Die Entscheidung ist gefallen: Die Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen hat unter insgesamt knapp 100 Bewerbungen in fünf Kategorien die Pharmig-PreisträgerInnen 2002 ausgewählt. Die festliche Preisverleihung findet am Abend des 21. November 2002 im Wiener Hotel Marriott statt.

...Gesundheits-(Online)-Journalismus: Aller guten Preisträger sind drei

Im Bereich des Gesundheitsjournalismus machte Elisabeth Krammer-Schneyder (WIENERIN) das Rennen. Mit einem Sonderpreis für Gesundheitsjournalismus wird Martin Rümmele vom Wirtschaftsblatt ausgezeichnet.

Der Pharmig-Preis für Gesundheits-Online-Journalismus, der heuer erstmals zur Vergabe gelangt, geht an Peter P. Hopfinger für seine Diabetes-Seiten www.diabetes-austria.com.

Gesundheitsökonomie: Mit Mathematik zum Erfolg

Der Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie, der als einziger europaweit ausgeschrieben wird, bleibt heuer wie schon vor zwei Jahren neuerlich in "österreichischer Hand": Er wird an Dr. Marion Rauner, Universitätsassistentin am Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement des Instituts für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien und ihren Studenten Nikolaus Bajmoczy verliehen werden. Rauner und Bajmoczy untersuchten in ihrer Arbeit anhand mathematischer Modelle die bestmögliche und ökonomisch sinnvollste Verteilung von Defibrillatoren in Rettungsfahrzeugen. In dieser Arbeit wird lt. Angabe der Autoren weltweit erstmals ein neues Entscheidungsmodell mit mathematischen Programmierungsmethoden kombiniert. Diese Art der Analyse ließe sich auch für andere Bereiche anwenden.

Soziales Engagement: Gar nicht "crazy"!

Den Pharmig-Preis für Soziales Engagement erhält heuer Crazy Industries. Crazy Industries ist ein "Verein zur Förderung der subjektiven Lebensquallität und des selbstbestimmten Lebenserfolges von Psychiatrie-Erfahrenen". Er wurde 1989 als Selbsthilfegruppe gegründet. Ziel des Vereines ist es, die Selbständigkeit von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu fördern und auch konkrete Hilfestellung zu leisten, damit sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Der Verein setzt sich weiters kontinuierlich für eine Entstigmatisierung von psychisch kranken Menschen ein.

...Leider nein!

Leider können wegen der zu geringen Qualität der Einreichungen heuer zwei Pharmig-Preise nicht vergeben werden: der Pharmig-Jugendpreis sowie der Pharmig-Preis für Gesundheitsförderung.

Zu den Pharmig-Preisen

Das Ziel der Pharmig-Preise, die seit 1987 vergeben werden, ist es, in der Gesundheitssicherung und Gesundheitsversorgung die Umsetzung des jeweils vorhandenen Wissens und die Gewinnung neuer Erkenntnisse zu fördern. Im Sinne eines Integrierten Gesundheitssystems will die Pharmig insgesamt ein Gesundheitswesen stimulieren, in dem Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze darstellen, sondern einander sinnvoll ergänzen. Die Pharmig unterstützt diesbezügliche neue Strategien für die Bewältigung dieser Herausforderungen.

Die Jury setzt sich aus den Mitgliedern des Fachausschusses für Kommunikation der Pharmig zusammen. Der Jury-Entscheid muss vom Vorstand der Pharmig bestätigt werden.

... Die Pharmig-Preise sind mit jeweils 4.000,- Euro dotiert, der Pharmig-Jugendpreis bzw. Sonderpreise mit 2.000 Euro. Sie werden alle zwei Jahre verliehen. -rm

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