Böhacker: Kritik an Blockadepolitik der Salzburger-AK bei Saisonbeschäftigte

AK gefährdet Tourismuswirtschaft und deren Arbeitsplätze -Gmachl-Vorschlag keine Lösung

Wien, 2002-07- 17 (fpd) - Massive Kritik übte heute der Salzburger Abg. Hermann Böhacker, Finanz- und Budgetsprecher der Freiheitlichen, an der offensichtlich parteipolitisch motivierten Blockadepolitik der Salzburger Arbeiterkammer und der Gewerkschaft im Zusammenhang mit den Saisonbeschäftigten im Fremdenverkehr. ****

Damit behindere die AK nicht nur die bisher so erfolgreiche Tourismuswirtschaft, sondern gefährde auch bestehende Arbeitsplätze. "Ich fordere daher die Salzburger Arbeiterkammer und die Gewerkschaft auf, entweder unverzüglich für eine Bereitstellung der benötigten 210 Arbeitskräfte im Fremdenverkehr zu sorgen, oder die unverantwortliche Blockadepolitik zu beenden", so Böhacker wörtlich. Nur, wenn es gelingt die hohe Qualität der Tourismusbetriebe im Service- und Dienstleistungsbereich zu halten, oder gar zu steigern, wird Österreich seine Position als Tourismusweltmeister festigen können, ohne entsprechendes Personal aber wird dies nicht möglich sein, so Böhacker.

Wenig abgewinnen kann Böhacker dem Vorschlag von Wirtschaftskammer-Direktor Gmachl den Bewilligungsmodus zu ändern. Es kann nicht sein, daß sich die Sozialpartner bei den angenehmen Dingen des täglichen Lebens wichtig machen, dort aber wo auch schwierige Situationen zu bewältigen sind, sich vor der Verantwortung drücken. Ein geordneter Arbeitsmarkt ist zu wichtig, um einer Interessensgruppe allein überlassen zu werden, sagte Böhacker.

Verständnis hingegen zeigte Böhacker für die Forderung von Minister Martin Bartenstein für eine Aufstockung des Kontingents die Zustimmung der Sozialpartner zur Bedingung zu machen. Auch die Bundes-SP hat dies immer wieder eingefordert, sagte Böhacker in Richtigung SP-Gewerkschafter und Arbeiterkämmerern. (Schluß)

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