"Wiener Neujahrskonzert" in Sarajevo

Wien (OTS) - Mit Klängen von Johann Strauß, Lehar und Ziehrer wurden die traditionellen "Bascarsija-Nächte", - ein internationales Sommerfestival - in Sarajevo eröffnet. Das Konzert, wurde nach dem Vorbild des Wiener Neujahrskonzertes von der "Filharmonija Sarajevska" aufgeführt und vom österreichischen Konzertmeister Martin Kerschbaum dirigiert. Die österreichische Bundesregierung übernahm die Kosten für den Dirigenten, die Stadt Wien trug mit den Staatsopernsolisten Katharina Czerny und Christian Musil zum Gelingen der Veranstaltung bei.****

Die Leiterin des außenpolitischen Referates des Presse- und Informationsdienstes, Dr. Hannelore Ebner nahm bei ihrem Sarajevobesuch die Gelegenheit wahr, um sich vom Compress Verbindungsbüro in Sarajevo über die aktuelle politische Lage in Bosnien- Herzegowina informieren zu lassen und mit der größten Tageszeitung Sarajevos, mit Oslobodjenje Gespräche zu führen. Der Eindruck aus diesen Gesprächen: Bosnien- Herzegowina beschleunigt seine Schritte auf dem Weg zu seiner europäischen Rechtsstaatlichkeit.

Weitere Informationen von Compress: Anfang Juli besuchte der Außenminister Bosnien-Herzegowinas, Zlatko Lagumdzija, Griechenland, wo er mit Javier Solana über den Verbleib der Mandate der UN und anderer internationaler Organisationen Gespräche führte. Es bestehe, so Solana, internationaler Konsens darüber, dass der Prozess des demokratischen Wandels in Bosnien-Herzegowina nicht bedroht werden dürfe. Die EU sei bereit, nach Ablauf des UN-Mandats Verantwortung für die weitere Implementierung der Reformen im Polizeiwesen, der Stärkung des Staatsgrenzdienstes sowie der Rechtsordnung in Bosnien-Herzegowina zu übernehmen.

Hilfe aus Wien für Sarajevo: Regale für Bibliothek, Sträucher für Gartenanlagen

Die Stadt Wien hat in den vergangen Jahren Sarajevo mit einer Reihe von Hilfsmaßnahmen unterstützt. Zuletzt überließ das Wiener Stadt- und Landesarchiv dem Historischen Archiv in Sarajevo eine Reiher von alten Archivregalen. Das Wiener Stadtgartenamt schickte im Frühjahr 40 Bäume und 160 Sträucher. Wie sich der stellvertretende Leiter der MA 42, Ing. Hannes Brandner beim Besuch in Sarajevo überzeugen konnte, wurden bereits mehr als zwei Drittel der Pflanzen auf verschiedene Parkanlagen aufgeteilt, der Rest soll in neuen Gartenanlagen gepflanzt werden. Einen interessanten Know-how-Austausch führte Brandner mit seinem Kollegen aus Sarajewo über die Schädlingsbekämpfung. Die Kastanienalleen von Sarajevo blieben bisher von der Miniermotte verschont. (Schluss) eb/

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170929 Jul 02

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