Kärnten orientiert sich nachhaltig

LH Haider präsentierte Studie zur Nachhaltigkeit - Vorteile für Bildungseinrichtungen und Technologiesektor

Klagenfurt (LPD) - Den "Abschlussbericht über die Europäische Orientierungsregion Kärnten K 2010" von Prof. Franz Josef Radermacher präsentierte Landeshauptmann Jörg Haider im Anschluss an die heutige Regierungssitzung. Von den Ergebnissen dieser Nachhaltigkeitsstudie des Forschungsinstitutes für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm sollen neben dem Bundesland vor allem die Universität Klagenfurt und die Kärntner Fachhochschulen profitieren. Auch die Kärntner Technologieparks sowie die Microelektronik- und Softwareclusters sollen eingebunden werden.

"Das neue Universitätsgesetz zwingt die Unis, sich neue Schwerpunkte zu suchen", sagte der Landeshauptmann, der für Kärntens Bildungsstätten die Zukunft im Technologie- und IT-Bereich sieht. Haider will Kärnten besonders im wissenschaftlichen Sektor stärker profilieren. So ist weiters der Aufbau einer Kärnten Akademie als Aushängeschild und Attraktor für Aufenthalte von Spitzenforschern aus aller Welt geplant.

Nachhaltigkeit ist sektorübergreifend und umfasst ökonomische, soziale, kulturelle und ökologische Aspekte. Kärnten soll zu einem europäischen Pilotprojekt zum Thema einer nachhaltigen Entwicklung in einem regionalen Kontext werden. Als Finanzbedarf für die erste Phase nannte Haider 120 Mio. Euro, die zu einem großen Teil vom Bund bereitgestellt werden sollen. Gespräche dahingehend will der Landeshauptmann mit Bildungsministerin Elisabeth Gehrer aufnehmen.

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161455 Jul 02

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