Umfassende Kulturförderung des Landes

LH Sausgruber und LR Bischof: Vielzahl von Projekten in allen Regionen des Landes fördern

Bregenz (VLK) - Die morgige Eröffnung der 57. Bregenzer
Festspiele ist ein geeigneter Anlass, um Bilanz über die
kulturelle und künstlerische Entwicklung im Land Vorarlberg
zu ziehen. "Vorarlberg hat sich in den letzten Jahren nicht
nur zu einem hervorragenden Wirtschaftsstandort entwickelt.
Wie uns von allen Seiten attestiert wird, haben wir auch
als Kulturstandort höchstes Niveau", betonten
Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Kulturlandesrat
Hans-Peter Bischof heute, Dienstag, im Pressefoyer.
Zukünftig könne es aber nicht mehr sein, dass das Land für
die reduzierten Förderungen des Bundes einspringt, stellte
Bischof fest. ****

Vorarlberg hat eine Menge kultureller Höhepunkte zu
bieten: Bregenzer Festspiele und Schubertiade, die sich zu
Festivals mit internationaler Bedeutung entwickelt haben,
das Kunsthaus Bregenz, das weltweite Anerkennung findet
oder das Theater für Vorarlberg mit immer höherer Akzeptanz
sind nur die bekanntesten davon. LR Bischof: "Diese
Einrichtungen strahlen aber nicht nur nach Außen, sondern
geben auch wichtige Impulse nach Innen. Das wollen wir
fördern".

Auch die Entwicklung der Vorarlberger Baukunst zur
international beachteten Architektur sei durch das offene
Klima im Land positiv beeinflusst und durch hohe
Investitionen bewusst gefördert worden, erinnerten
Sausgruber und Bischof.

Verankerung in allen Regionen

In Vorarlberg gibt es keine Dominanz öffentlicher
Institutionen auf der kulturellen Ebene und es wird viel
für die Erhaltung und Förderung einer offenen Atmosphäre
zur kulturellen Weiterentwicklung getan. "Wir legen Wert
darauf, einen breiten Zugang zu Kunst und Kultur auch in
den Regionen zu ermöglichen und unterstützen deshalb die
Schaffung kultureller Infrastruktur in allen Landesteilen",
betonte Sausgruber.

Geringere Bundesförderungen nicht mehr kompensierbar

Gleichzeitig mahnte Landesrat Bischof die Veranwortung
des Bundes für den Kulturbereich ein: Die im Zuge der
Sparpolitik drastisch eingeschränkten Kulturförderungen
dürfen nicht weiter reduziert werden. Bis jetzt habe das
Land die Ausfälle des Bundes kompensieren können. Zukünftig
werde das nicht mehr in demselben Ausmaße möglich sein, so
der Kulturlandesrat abschließend.
(tm/dig,nvl)

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OTS0153 2002-07-16/14:48

161448 Jul 02

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