FP-Sichrovsky: Edlinger benutzt Jahrestag zu 1927 für eigene Geschichtsfälschung

Wien, 2002-07-16, -(fpd)- "Mit den Bemerkungen zum Jahrestag der tragischen Ereignisse von 1927 zeigte SPÖ-Abgeordneter Edlinger sein eigenes, gestörtes Geschichtsverständnis", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. "Als Vertreter einer Partei, die z.B. Jahrzehnte lang ehemalige NS-Mörder, wie den Psychiater Dr. Gross vor jeder gerechten Strafe schützten und problemlos Mitglieder der NSDAP in ihrer Partei und Funktionärsriege integrierten und auch mit Regierungsämtern belohnten, versucht er nun einen politisch-moralischen Unterschied zwischen der FPÖ und der SPÖ zu entdecken. Wer so schamlos die Verbrechen der Nationalsozialisten als eine plakativ-politische Waffe benutzt, ohne je ein Schuldbewußtsein aufgrund der eigenen Vergehen in diesen Bereichen zu erkennen oder zu erwähnen, spricht die Sprache jener, die er vorgibt zu bekämpfen", so der Generalsekretär.****

"Die Edlingers und Co. sind wohl die Letzten in Österreich, die das Recht haben, zu versuchen, sich mit einem aufgesetzten "antifaschistischen" Spektakel von anderen Parteien in Österreich abzusetzen. Wieder zeigt sich, daß manche in Österreich, wie kaum sonst wo in Europa, mit einer verdächtigen Leichtigkeit die Schrecken des Nationalsozialismus immer dann benutzen, wenn es die eigenen Vorurteile und eine klischeehafte Polemik unterstützt", schloß Sichrovsky.

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