Gradwohl: Riesenanstalt im Landwirtschaftsministerium bringt nichts

"Österreichs Zukunft nachhaltig gestalten" (April, 2002 ) - Wien (SK) Erfreut zeigte sich SPÖ-Agrarsprecher und Klubobmannstellvertreter Heinz Gradwohl heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ über das Umdenken der Koalitionsparteien im Hinblick auf das "Modell einer Bundesanstalten Reorganisation" im Molterer Ministerium. ****

Wenn bisher über den Vorschlag des Generalsekretärs im Ressort davon ausgegangen wurde, alle noch nicht in der Ernährungsagentur zusammengefassten Anstalten zu einer riesigen Bundesanstalt zusammen zu fassen, so habe ein Entschließungsantrag der Koalitionsparteien im Rahmen der Debatte zur Alpenkonvention nun einen neuen Weg eröffnet, so Gradwohl.

In diesem Antrag gehen die Antragsteller nicht mehr davon aus, alles - auch das was nicht zusammenpasst - zusammen zu führen, sondern fordern - unter Bezugnahme auf das beschlossene Regierungsprogramm den
Bundesminister auf, "geeignete Maßnahmen zur Reorganisation zu ergreifen". Dies bedeutet für Gradwohl zum einen, dass die Vorschläge des Generalsekretärs Wutscher nun auch von den Koalitionsparteien als ungeeignet erkannt wurden und andererseits, dass die Antragsteller akzeptiert haben, dass beispielsweise die Bundesanstalt für Bergbauernfragen, welche am Reformmodell der "Flexibilisierungsklausel" überaus erfolgreich teilnimmt, nicht so einfach mit den anderen Anstalten zusammengeworfen werden kann.

Dazu Gradwohl: "Da nun anscheinend die Vernunft über parteipolitische Interessen gesiegt hat, wird der Bundesminister alsbald die Umsetzung eines "Europäischen Zentrums für Berggebiete und ökologisch sensible Zonen" vorschlagen. Damit wird nicht nur der Stellenwert Österreichs im Hinblick auf Berggebiete und sensible Zonen in Europa erhöht, sondern vielmehr auch endlich die dringend benötigte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, den Stellenwert erhalten, den sie in einem größer werdenden Europa benötigt!", schloss der SPÖ-Agrarsprecher erfreut. (Schluss) se/mp

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161006 Jul 02

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