VP-Parzer zum Baustellen-Stauärgernis auf der Esslinger Hauptstrasse

Schicker-Strategie: vorsätzlich herbeigeführte Staus sollen Autofahrer zu Busnutzern machen?

Wien, 15.7.2002 Einen "Schildbürgerstreich der Sonderklasse" bezeichnete heute der Donaustädter VP-Bezirkschef und Gemeinderat Robert Parzer die Umbauarbeiten auf der Esslinger Hauptstrasse von der Bodlahagasse bis zur Fellnergasse. Dort werden auf Betreiben
der Wiener Linien und im Auftrag von Stadtrat Schicker die Haltezonen von drei Bushaltestellen beiderseitig rückgebaut. Zukünftig soll der Wiener Linien-Bus Nr.26 auf der Esslinger Hauptstrasse halten und die Passagiere vom vorgezogenen Gehsteig ein-und aussteigen lassen. "Angeblich soll der Bus damit auf der 1,5 km langen Strecke 2 bis 3 Minuten Fahrtzeit gewinnen, weil er sich dann nicht mehr in die Fahrkolonne einreihen muß. Für die Autofahrer bedeutet das, sie werden bei jeder Haltestelle hinter dem Bus anhalten müssen" erläutert Parzer. Er verweist auf den Biberhaufenweg, wo die auf der Strasse anhaltenden Busse zum großen Ärger der Autofahrer Stauzonen produziert. Parzer weiter: "Hier wird vorsätzlich eine halbwegs intakte Verkehrsader zur Staustrasse umfunktioniert. Will man damit die Autofahrer zwingen, auf den Bus umzusteigen? "***

Robert Parzer verweist darauf, daß die Esslinger Hauptstrasse erst vor drei Jahren komplett neu gebaut wurde und daher sehr lange gesperrt war. Die Anrainer mußten damals wegen der Baustelle Umleitungen und Mehrbelastungen hinnehmen. "Ich bekomme täglich wütende und empörte Anrufe von Anrainern, denn die Autos werden jetzt über die Gartenheimstrasse durch die Wohnsiedlungen umgeleitet. Gerade im Sommer, wo die Kinder im Freien spielen, gibt es eine erhöhte Unfallgefahr", berichtet Parzer. Die Anrainer haben Sorge, daß der Weg durch die Siedlungsgebiete auch in Zukunft der Schleichweg zur Umgehung der staugefährdeten Esslinger Hauptstrasse sein wird. Dadurch sind mehr Abgase um Luftverschmutzung durch programmiert.

Darüber, daß der Bezirksvorsteher die Bezirksvertreter nicht über die geplanten Baumaßnahmen informierte, ist Parzer verstimmt. "Ich habe den Bezirksvorsteher Effenberg Anfang Juli sofort nach Beginn der ersten Bauarbeiten kontaktiert und auf die Stau- und Unfallgefahr hingewiesen. Er meinte, man sollte die Entwicklungen doch einmal abwarten und wenn es zu arg würde, könnte man ja alles wieder rückbauen", berichtet Parzer und schloss: "Das DANKE aller Steuerzahler wird uns in Fall des Rückbaus sicher sein".(Schluss)

Anmerkung: Photos der Baustellen über u.a.Pressestelle erhältlich

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OTS0127 2002-07-15/14:49

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