A 23: Wesentlich schnellere Fertigstellung der Belagsarbeiten

Vorzeitige Entwarnung für den Rückreiseverkehr

Wien (OTS) - Wesentlich schneller als ursprünglich im Bauzeitplan vorgesehen, konnten die Belagsarbeiten auf der A 23/Südosttangente fertiggestellt werden. Bereits am Sonntag, ab 11.30 Uhr, waren wieder alle drei Spuren auf der Richtungsfahrbahn Norden (Kagran) ungehindert befahrbar. Damit konnte auch, trotz der seitens Niederösterreich unterbliebenen Abstimmung hinsichtlich der Arbeiten auf der B 17 - Wiener Neustädter Straße, eine vorzeitige Entwarnung für den Rückreiseverkehr gegeben werden. Noch am Sonntag betonte Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker seine besondere Anerkennung für den Einsatzwillen und die Leistungsbereitschaft aller auf der Tangente im Interesse der Autofahrer unter so schwierigen Bedingungen Arbeitenden. Tatsächlich verlangten die tropischen Temperaturen und der Zeitdruck den "rund um die Uhr Tätigen alles ab".

Die vorzeitige Verkehrsfreigabe war erfreulicherweise durch die günstige Wetterlage unterstützt, aber auch wie Ing. Michael Rischer von der Bauleitung der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) anmerkt, durch laufende, sich erst aus in laufenden Arbeit ergebende Optimierungsschritt. Kein Weg führe aber daran vorbei, dass zwei Fahrspuren für die Bauabwicklung benötigt würden. Zum einen der Einsatz von Großgeräten, so haben die Deckenfertiger beim Aufbringen des Gussasphalts (hier Teerag-Asdag) Arbeitsbreiten bis zu 6,5 Metern, zum anderen die Baustellenbedienung beim Einbauen des Betons (hier Pittel+Brausewetter), wo neben den zu erneuernden Feldern das Aufbruchmaterial abtransportiert und der Frischbeton herangeführt werden müssten. Sozusagen eine "Automatik" für wesentliche Zeiteinsparungen kann es nicht geben, weil, wie Rischer erläutert, beispielsweise "Regen, wenn der Gussasphalt fertig aufgebracht ist, die Abkühlung beschleunigt - dafür aber beim Betoneinbau oftmals das Auspumpen der aufgebrochenen Felder erforderlich macht, was eine entsprechende Verzögerung bedeutet. Was die zum Teil extremen Einsatzanforderungen bei den auf einer solchen Baustelle Arbeitenden betrifft, nur ein Beispiel von vielen: Die Temperatur des Gussasphalts beträgt etwa 300 Grad, in der unmittelbaren Umgebung des Arbeitsbereichs werden Temperaturen bis zu 60 Grad gemessen.

Um einen (naturgemäß nur überschlagsmäßigen) Eindruck von den komprimierten Bauleistungen zu geben, einige Kenngrößen der Gesamtleistungen auf den beiden Richtungsfahrbahnen Süd und Nord. Es wurden (alle Zahlen gerundet)

o Als Hauptarbeiten 14.500 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert, davon 73 Betonfelder mit 1.400 Quadratmetern. Dazu kommen Nebenarbeiten, wie Fugenherstellung und Vergießen, Instandsetzen der Straßenentwässerung etc.
o Bis zu 120 Mann und zahlreiche Großgeräte - darunter 3 Großfräsen, 7 Aufbruchbagger, 2 Gussasphaltfertiger, 2 Splitter, 6 Walzen und 40 LKW - wurden eingesetzt.
o Die transportierten Mengen:
- 2.100 Tonnen Fräsgut abtransportiert und ebensoviel Mischgut angeliefert.
- 850 Tonnen Betondecke aufgebrochen, abtransportiert und ebensoviel Frischbeton angeliefert.

Der Einsatz von noch mehr "Mensch und Material" wäre aus Gründen der Logistik und der bestehenden Platzverhältnisse wohl kaum möglich gewesen. (Schluss) pz

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151238 Jul 02

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