Cine Carinthia: Erfolgreicher Start der Filmförderung des Landes Kärnten

Cine Carinthia Mitglied der Austrian Film Commission - LHStv. Pfeifenberger: Filmförderung bringt Wertschöpfung in die Regionen

Klagenfurt (LPD) - Die Landes-Filmförderung "Cine Carinthia"
bringt Österreichs südlichstes Bundesland wieder stärker auf die TV-Bildschirme und in die Kinos. Produzenten von hochkarätigen Filmprojekten konnten für die Location Kärnten überzeugt werden, freut sich der zuständige Referent LHStv. Karl Pfeifenberger. Gemeinsam mit Manfred-Lukas Luderer, der Projekte akquiriert und betreut, kann bereits nach wenigen Wochen von einem erfolgreichen Start gesprochen werden. So wird derzeit eine Universum-Dokumentation zum Thema "Wasser" in Kärnten gedreht, wo nicht nur das Element Wasser, sondern auch die Lebensweise der Menschen im Vordergrund steht.

Weiters ist es Pfeifenberger und Luderer gelungen, eine weitere Universum-Dokumentation nach Kärnten zu holen. Der bekannte Regisseur Gernot Friedl wird eine Großserie über das Lesachtal drehen, welches nach geologischen Erkenntnissen einen Zusammenhang mit dem afrikanischen Kontinent hat. Für die Filmemacher sind nicht nur die geologischen Erkenntnisse, sondern auch die Natur und der einzigartige Menschenschlag von größtem Interesse.

Ab Oktober startet das Filmprojekt "Tödlicher Umweg", welches auf der Flattnitz, in Hüttenberg und in der Heft gedreht wird. Die Produktion erfolgt durch die EPO Film und dem bekannten Regisseur Dieter Pochlatko. Ein weiteres Projekt namens "Großvater wider Willen" wird zeitgleich von der Kirch Gruppe in Heiligenblut gedreht.

Die Cine Carinthia ist ab sofort auch Mitglied in der Austrian Film Commission. Somit können Produktionen, welche von der Cine Carinthia überstützt wurden, an internationalen Festivals wie in Cannes teilnehmen, sagt Luderer. Österreichische Filmexperten sprechen schon verstärkt von einem "Modellfall Kärnten", weil die Betreuung sowie die unbürokratische Förderung über Österreichs Grenzen hinaus einzigartig sei. Neben der Beratung betreffend Setgestaltung, Drehorte, Requisiten etc. erfolgt auch eine finanzielle Förderung, welche mit zehn Prozent der Gesamtkosten limitiert ist.

Voraussetzung ist, dass der Film mindestens zu 80 Prozent in Kärnten spielt und dass zumindest Rechnungen in der doppelten Höhe der Förderung in Kärnten nachgewiesen werden könne. Somit profitieren auch die ländlichen Regionen und Orte stark von dieser Filmförderung, da Handwerker vor Ort für den Kulissenbau benötigt werden, so Pfeifenberger. Weiters sind auch Hotellerie und Gastronomie als Versorgungsfaktor für die Filmbranche von großer Bedeutung.

Pfeifenberger und Luderer planen den Ausbau der Film-Infrastruktur in Kärnten wie beispielsweise die Errichtung eines Filmstudios, wo Cover Sets errichtet werden können. Pfeifenberger betonte weiters, dass bei den Filmprojekten auch stets Kärntner Unternehmen der Filmbranche zur Mitarbeit und Mitgestaltung eingeladen werden.

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