tele.ring erhebt Rekurs gegen Beschluss des Kartellgerichts

Wien (OTS) - Nach einer Verfahrensdauer von mehr als eineinhalb Jahren hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht den Beschluss veröffentlicht, wonach die Telekom Austria ihre marktberrschende Stellung nicht durch die Androhung der Sperre von Mietleitungen für tele.ring missbraucht habe. Gegen diesen "überraschenden und für uns nicht nachvollziehbaren" Beschluss werde tele.ring auf jeden Fall Rechtsmittel einlegen, betonte der tele.ring Pressesprecher Walter Sattlberger.

Bereits im Jahr 2000 war es bei der Einrichtung von Verbindungsnetzbetreiber-Vorauswahlen (Preselection) durch die Telekom Austria zu massiven zeitlichen Verzögerungen zum Nachteil von tele.ring Kunden gekommen. Dafür wurden von der TA auch noch nicht nachvollziehbare Rechnungen gestellt. Zur Durchsetzung hat die marktbeherrschende TA daraufhin die Sperre von Mietleitungen für tele.ring angedroht. "Für uns ist das ein klarer Fall des Missbrauchs einer marktberrschenden Stellung. Auch das Gutachten des Paritätischen Auschusses kommt im Rahmen des Verfahrens zu demselben Schluss", so Sattlberger.

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OTS0238 2002-07-11/16:29

111629 Jul 02

Walter Sattlberger
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