Grollitsch: Universitätssport im UG 2002 aufgewertet

Wien, 2002-07-11 (fpd) - FPÖ-Bundessportsprecher Abg. Dr. Udo Grollitsch verwies heute nicht ohne Stolz darauf, daß auf alleinige Initiative der Freiheitlichen im letzten Moment eine Sonderbestimmung "Universitätssport" in das heute im Nationalrat beschlossene Universitätsgesetz 2002 eingefügt worden sei, die sicherstelle, daß weiterhin an den wichtigsten Universitätsstandorten Österreichs Universitäts-Sportinstitute eingerichtet würden. ****

Die Universitäts-Sportinstitute würden, so Grollitsch, den Studierenden, den Absolventen und dem Personal der Universitäten sowie der Fachhochschul-Studiengänge des Universitätsstandortes für sportliche Tätigkeiten und Wettkämpfe zur Verfügung stehen. Die Einbeziehung der Fachhochschulen in den Universitätssport und die Integration aller Universitätsangehörigen sowie der Absolventen werde zu einem lebendigen Kontakt zur Universität führen. Mittel, die dem Universitäts-Sportinstitut aus dem universitären Sportbetrieb und aus dem Betrieb von Universitätssportanlagen zufließen, seien für die Zwecke des Universitätssports zu verwenden. Und mit der Leitung eines Universitäts-Sportinstitutes dürfe nur eine Person mit einschlägiger Ausbildung und entsprechender fachlicher Qualifikation betraut werden.

"Derzeit nehmen rund 50.000 Universitätsangehörige am reichhaltigen Angebot eines gesundheitsfördernden Breitensports teil und messen ihr sportliches Leistungsvermögen in lokalen österreichischen und internationalen Studentensportwettkämpfen", so Grollitsch. Dies sei besonders wichtig, zumal Bewegungssport als körperlicher Ausgleich für ein Studium besonders bedeutsam sei. Sport vermöge aber auch Sozialverhalten und Teamfähigkeit der Studierenden zu schulen und in Fortsetzung des Schulsportes auf ein Leben mit Sport vorzubereiten. Ohne gesetzliche Verankerung hätte Gefahr bestanden, so der freiheitliche Abgeordnete, daß die nunmehr vollautonomen Universitäten den Universitätssport zugunsten eigener Forschungsschwerpunkte "opfern" würden.

Mit der Schaffung einer speziellen gesetzlichen Grundlage für den Universitätssport und die Universitäts-Sportinstitute, wie sie nunmehr im § 40 des Universitätsgesetzes vorgesehen sei, habe die blau-schwarze Reformregierung auch einer bereits 1999 einstimmig gefaßten Entschließung des Nationalrats entsprochen. Umso bedauerlicher und unverständlicher sei es daher, so Grollitsch abschließend, daß die rot-grüne Opposition im heutigen Plenum auch gegen die so bedeutsame Aufwertung des Universitätssports gestimmt habe. (Schluß)

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