Prammer: "Dieses Unigesetz ist ein Gesetz gegen Frauen"

Wien (SK) "Dieses Unigesetz ist ein Gesetz gegen Frauen" kritisierte die SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer am Donnerstag im Rahmen der Nationalratsdebatte zur Universitätsreform. Auf die Arbeitsgruppen zur Gleichbehandlung sei nicht eingegangen worden, ebenso wenig sei die Zukunft der Frauenförderung und der Gleichstellungspolitik in Universitätsräten und im Senat unklar. "Sie überlassen es dem Zufall, ob es Spielräume gibt in Sachen Gleichbehandlung", monierte die Frauensprecherin. Deshalb werde die SPÖ gemeinsam mit den Grünen einen Abänderungsantrag zu diesem Thema einbringen. ****

Offenbar habe der zuständige Minister nicht verstanden, worum es in der Gleichstellung und Frauenförderung gehe, wenn er behauptet, dass Strukturfragen bei dieser Problematik nicht ausschlaggebend seien: "Es ist bezeichnend, dass so jemand Frauenminister ist!" In den letzten Jahren sei es zu einem langsamen Aufholprozess für Frauen in den Universitäten gekommen, gerade im Bereich der Habilitationen habe es vermehrt Etablierungsmöglichkeiten für Frauen gegeben, doch mit diesem Gesetz "schneidet das Bundesministerium alle Chancen ab." (Schluss) bmm

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OTS0215 2002-07-11/14:30

111430 Jul 02

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