Rada: Uni-Gesetz demaskiert Regierung

Wien (SK) Für den SPÖ-Abgeordneten Robert Rada habe sich die Regierung mit dem Uni-Gesetz "völlig demaskiert". "Da geht es um Elitenbildung und geistige Auslese", so Rada am Donnerstag im Nationalrat. "Bis auf wenige" hätten die im Unterausschuss für Wissenschaft und Forschung geladenen Experten zur Universitätsreform eine "ablehnende Haltung" gezeigt. Sowohl bei den Studenten, dem Mittelbau, als auch den Professoren "ist klar, was diese vom Uni-Gesetz halten, nämlich wenig bis gar nichts", bemerkte der SPÖ-Abgeordnete. ****

Rada wies darauf hin, dass im Rahmen der Universitätsreform "eines vergessen wird": "Wie können wir die Verweilzeiten der Studenten an den Unis verkürzen?", fragte der SPÖ-Abgeordnete. Einerseits habe die Regierung Studiengebühren eingeführt, andererseits habe aber sie "nichts dafür gemacht, den Studenten mehr Prüfungstermine zur Verfügung zu stellen", kritisierte Rada. Wirtschaftlichkeit sei zwar bei den Unis wichtig. Forschung und Entwicklung sei aber ein "ureigenstes staatliches Anliegen" und dürfe daher nicht, wie von der Regierung beabsichtigt, ausgegliedert werden. "Ausgliederung ist der falsche bildungspolitische Weg", bekräftigte der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) as

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