Haidlmayr: Zivildiener werden um ihre Verpflegung geprellt Utl: Sogar Innenministerium zahlt viel zu wenig

Wien (OTS) "Obwohl der VfGH die Verpflegungsregelungen des Zivildienstgesetzes als verfassungskonform ansieht, wird eines deutlich: Die Zivildiener werden nicht ausreichend verpflegt!", erklärt Theresia Haidlmayr, Zivildienstsprecherin der Grünenn nach dem heute bekanntgewordenen VfGH-Erkenntnis zur Verpflegungsregelung für Zivlidiener. "Denn der VfGH hat zwar die Regelung des Zivildienstgesetz belassen, aber zugleich die frühere Verordnung als Messlatte einer ordnungsgemäßen Verpflegung herangezogen - und diese sieht 11.30 Euro Schilling pro Tag vor."

"An diesen Betrag halten sich jedoch nur die wenigsten Trägereinrichtungen. Sogar das Innenministerium speist seine Zivildiener mit knapp der Hälfte ab, nämlich 5,90 Euro", zeigt sich Haidlmayr empört über die derzeitige Praxis und fordert, dass der Innenminister endlich für alle Institutionen verbindlich feststellt, was eine ordnungsgemäße Verpflegung ist: "Denn die Zivildiener haben lange genug in dieser prekären und unsicheren Situation leben müssen."

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