Heinisch-Hosek: Jugendinquisition statt Jugendschutz

Wien (SK) Weder die österreichische Bundesjugendvertretung noch die ExpertInnen waren in die Vorbereitung des neuen § 207 b einbezogen. Um die Blamage über die längst überfällige Abschaffung des § 209 zu vertuschen, schieben die Regierungsparteien neue Schutzbestimmungen vor, die in Wahrheit homosexuelle und heterosexuelle junge Liebespaare diskriminieren und kriminalisieren können, betonte SPÖ-Jugendsprecherin Gabi Heinisch-Hosek am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

In der Tat besteht im Bereich der Kinderprostitution dringender Handlungsbedarf, betonte die SPÖ-Jugendsprecherin. Der SPÖ-Antrag, mit ExpertInnen gemeinsam so rasch wie möglich Lösungen zu finden, fand im Nationalrat natürlich keine Mehrheit, Seriosität ist eben kein Thema für diese Bundesregierung, so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss)

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