Mehr als drei Viertel bauen ökologisch

Erfreuliche Halbjahresbilanz der Wohnbauförderung

Bregenz (VLK) – Im ersten Halbjahr 2002 wurden in
Vorarlberg 901 Wohnungen mit Landgeld gefördert, berichtete Wohnbaulandesrat Manfred Rein heute, Donnerstag, im
Landhaus. Erfreulich dabei: 707 Wohnungen, also 78 Prozent,
haben Ökologiestandard. ****

Wesentlichen Anteil am Trend zum ökologisch Bauen haben
für Rein die vereinfachten Förderungsrichtlinien. Im Neubau
und bei der Althaussanierung gibt es eine Regelförderung
plus Öko-Sätze. "Diese Darlehensanhebung um ca. 20 Prozent
hat viele Bauträger veranlasst, ihre im Bau befindlichen
Anlagen ökologisch nachzubessern, damit die
Förderungswerber von vornherein in die höhere Förderung hineinkommen", so Rein.

Auch bei den Solaranlagen wirkt sich eine Erweiterung
der Richtlinien positiv aus: Schon bei einem Drittel der
Eigenheime mit Solaranlage wird diese Energieform nicht nur
zur Warmwasserbereitung eingesetzt, sondern auch für die Raumheizung, da diese nun ebenfalls in die Förderung
einbezogen ist. Insgesamt wurden heuer bereits 414
Solaranlagen gefördert – zum Vergleich: Zur Halbzeit 2001
waren es 346.

Mit der Zahl der geförderten Neubauten sieht der Leiter
der Wohnbauabteilung im Landhaus, Wilfried Bertsch, den
Markt weitgehend gedeckt. Der jährliche Bedarf liege bei
1.600 bis 1.700 Wohnungen, solange die gesellschaftlichen
Tendenzen – mehr Single-Wohnungen, hohe Scheidungsrate – anhalten.

Mit dem neuen Internet-Auftritt des Landes zeigt sich
auch die Wohnbauförderungsstelle im neuen Outfit. Unter www.vorarlberg.at können die Förderungsrichtlinien und die Wohnbau-Fibel heruntergeladen werden. Die Solarförderung
gehört zu den ersten e-Government-Diensten, die angeboten
werden. Nun kann man sich im Internet die Förderhöhe
individuell berechnen lassen und daraufhin elektronisch den
Antrag ausfüllen.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***OTS0189 2002-07-11/13:39111339 Jul 02Landespressestelle Vorarlberg
Tel: 05574/511-20137
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/VLK