Hornegger: Fischlers Reformvorschläge großteils tragbar

Fischlers Reformkonzept von Freiheitlichen als Verhandlungsbasis akzeptiert

Wien, 2002-07-11 (fpd) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Bauern Franz Hornegger sieht in Fischlers Reformvorschlag eine gute Basis für weitere Verhandlungen. ****

"Im Gegensatz zu den Agrarvertretern der ÖVP, allen voran Landwirtschaftsminister Molterer und Bauernbundpräsident Grillitsch, die vor den Verhandlungen bereits Kritik üben, sind die Freiheitlichen der Meinung, daß man auf Bundesebene mit allen Agrarpolitikern ein bestmögliches Ergebnis für Österreichs Landwirtschaft erzielen kann." Erfreulich für Hornegger ist das Umdenken Fischlers von Flächen- und Viehstückzahlsubventionen zu Pauschalprämienauszahlungen.

Dies bringe mit sich, daß der Überproduktion entgegengewirkt werde und der Bauer wieder frei nach Wahl produzieren könne. Eine langjährige Forderung der Freiheitlichen Bauern würde damit umgesetzt werden.

Das Heranziehen der letzten drei Jahre der Förderungsberechnung zeige auf, wieviel an jeden bäuerliche Betrieb an Pauschalprämie in den nächsten Jahren ausbezahlt werde.

Die geplante Prämienabsenkung um 20 Prozent dürfe auf keinen Fall auf die kleineren und mittleren Betriebe angewendet werden, so der Bundesobmann weiters. Anders als die ÖVP-Agrarvertreter sieht es Hornegger bei der Begrenzung von 300.000 € für Großbetriebe. Diese sei für ihn immer noch zu hoch angesetzt.

"Es wird nun am Verhandlungsgeschick unserer Agrarpolitiker liegen, ob für die heimischen Bauern diese Reformvorschläge positiv abgeschlossen werden können", so Hornegger abschließend. (Schluß)

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