FP-Strache: Häupl soll Untätigkeit in Causa Sofiensäle endlich beenden!

Bis heute hat der Bürgermeister kein Gespräch mit dem Eigentümer gesucht und dadurch konkrete Lösungsmöglichkeiten für die Rettung der Sofiensäle verhindert.

Wien, 11. Juli 2002 (fpd) - Seit dem Brand hat der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl kein einziges Gespräch mit dem Eigentümer der Sofiensäle, Herrn Julius Eberharter gesucht und dadurch konkret mögliche Lösungs- und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten im Interesse der Wiener verhindert. Die Vogel-Strauß-Politik der SPÖ-Stadtregierung nach dem Motto "den Kopf untätig in den Sand zu stecken", hat daher endlich beendet zu werden, da diese SPÖ-Politik absehbar zu einer Dauerruine und zu einem Rattenloch Sofiensäle führen könnte.

Strache fordert Bürgermeister Häupl auf, "endlich einen Dialog mit dem Eigentümer in Gang zu setzen, konkrete Vorschläge und Kompromisse mit dem Eigentümer zu erarbeiten bzw. abzuklären und die kulturelle Verantwortung der Stadt Wien nicht länger über Bord zu werfen."

Strache kündigt einen Gemeinderatsantrag für ein von der Stadt Wien einzuleitendes Gutachterverfahren von Architekten für ein neu zu schaffendes und wirtschaftliches Projekt, unter der Prämisse des Denkmalschutzes sowie der verpflichtenden Wiederrichtung des historischen Saales und der mögliche Änderung der bestehenden Bauklasse IV vorzunehmen, an.
Strache stellte in diesem Zusammenhang fest, "daß es sich um die Rettung eines Kulturgutes - von eminenter Bedeutung für Wien -handelt und bevor die Reste des historischen Bestandes dem Verfall preisgegeben werden, sollte in diesem Fall auch die Höhenentwicklung Gegenstand der Diskussion sein. Reine Betonwolkenkratzer, wie diese derzeit beim Bahnhof Wien-Mitte entstehen, haben jedoch auch in diesem Fall keine Chance auf FP-Unterstützung."

Nur ein beginnender Dialog zwischen der Stadt Wien und dem Eigentümer der Sofiensäle kann zu einer möglichen Lösung für allfällige Nutzungen unter Einbeziehung und Wiederrichtung des historischen Saales führen. Die bisherige Gesprächs- und Nachdenkverweigerung des Bürgermeisters ist für Strache daher kontraproduktiv und nicht akzeptabel. Auch eine mögliche Kaufoption der Gemeinde Wien für das Areal der Sofiensäle sollte überprüft werden, da man über diesen Weg eventuell schneller potentielle Investoren für eine Wiederrichtung des Saales eingebettet in ein neues Projekt finden könnte, schloß Strache. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0181 2002-07-11/13:27

111327 Jul 02

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW/fpd