Ab 1.1.2004 werden die Universitäten selbstständig

Landertshammer: Uni-Reform macht Universitäten wettbewerbsfähig und leistungsstark - Universitätsgesetz ein großer Wurf

Wien (PWK521) - "Mit der heute, Donnerstag, im Nationalrat beschlossenen Universitätsreform werden die Weichen in die Zukunft gestellt", ist Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, überzeugt. "Durch die Universitätsreform wird eine schlanke und leistungsfähige Universitätsstruktur geschaffen. Die Universitäten werden künftig selbst über Schwerpunkte und Profilgebung entscheiden können", führt Landertshammer weiter aus. Damit sei "ein großer Wurf" gelungen, der das österreichische Bildungssystem auch international wettbewerbsfähiger macht.

Das Universitätsgesetz sieht dreijährige Globalbudgets vor, über das die Universitäten künftig frei verfügen können. Darüber hinaus werden die Universitäten Dienstgeber ihres Personals. "Damit wird die Bürokratie erheblich reduziert und eine klare Verantwortlichkeit geschaffen", betont Landertshammer und erläutert weiter: "Über Leistungsvereinbarungen, welche zwischen dem Bildungsministerium und den Universitäten abgeschlossen werden und strategische Ziele, Forschungsleistungen, Studienangebote, etc enthalten, können die Leistungen der Universitäten auch überprüft werden. Dadurch werden die Erfolge und Leistungen der Universitäten transparenter. Wichtig sei, so Landertshammer, "dass Universitäten und Wirtschaft näher zusammenrücken und verstärkt, insbesondere im Bereich der Forschung, kooperieren. (gt)

"Erfreulich ist auch, dass die Forderung der Wirtschaft nach Einrichtung eines Wissenschaftsrates erfüllt wurde. Dieser soll die Universitäts- und Fachhochschulangebote abstimmen und das Bildungsministerium bei der Weiterentwicklung der Hochschulen beratend unterstützen", so Landertshammer abschließend.

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