"Ich und mein Niederösterreich"

Liebeserklärungen an das Heimatland

St.Pölten (NLK) - Seit dreieinhalb Wochen sendet Radio Niederösterreich im Hörfunk und im Fernsehen Spots unter dem Titel "Ich und mein Niederösterreich". Mehr als 20 prominente Niederösterreicher aus Kultur und Wirtschaft legen sehr persönliche Liebeserklärungen an ihr Heimatland ab. Gestern Abend wurde im St.Pöltner ORF-Landesstudio diese Kampagne ein wenig gefeiert, ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger konnte zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn und Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dankte den Initiatoren und vor allem den Prominenten, die sich für Niederösterreich exponieren, was keine Selbstverständlichkeit sei.

"Es gibt viele Gründe des Herzens und des Verstandes, dieses Land zu lieben", wandelte der Meinungsforscher Prof. Dr. Rudolf Bretschneider ein Zitat von Alexis de Tocqueville ab. Er bescheinigte den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern vor allem Optimismus. Man traue dem Land eine gute Entwicklung zu und sehe auch die Chancen der Ostöffnung. Als identitätsstiftend habe sich besonders auch die Dorf- und Stadterneuerung erwiesen. Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad, Vorsitzender der Initiative "Ich und mein Niederösterreich" meinte, das Selbstvertrauen der Niederösterreicher habe in den letzten Jahren zugenommen, das sei eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der großen Herausforderungen, etwa im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung.

Landeshauptmann Pröll verwies ebenfalls auf das gestiegene Selbstbewusstsein: Der "Familiensinn" der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sei stärker geworden. Die "einfachen Sätze und Gefühle" der Kampagne könnten sehr viel bewegen.

Zu den prominenten Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern, die "hier bin ich daheim, das ist mein Niederösterreich" sagen, zählen u.a. der Herzogenburger Abt Maximilian Fürnsinn, der Pianist Rudolf Buchbinder, der Maler Karl Korab, die Gastronomen Ulli Amon-Jell und Toni Mörwald sowie die Unternehmer Thomas Bene und Karl Schwarz.

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