PRINZ: BIO-VERTRIEB NICHT SKANDALISIEREN, SONDERN AUFKLÄREN!

Wien, 11. Juli 2002 (ÖVP-PK) Gegen die Verunsicherung der Konsumenten und die darauf folgende unsachliche Skandalisierung im aktuellen "Bio-Vertriebsbetrug" sprach sich heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Klaus Prinz aus. "Kriminelle Machenschaften gehören aufgeklärt und bestraft. Aber dadurch die gesamte Bio-Branche in Verruf zu bringen und die Konsumenten erneut zu verunsichern, wäre höchst unseriös". ****

"Bio-Bauern wie Bio-Konsumenten haben das Recht, über die kriminellen Vertriebsmachenschaften eines Einzelnen voll aufgeklärt zu werden. Bei all dem Zorn, der uns dabei auch überkommt, dürfen wir aber eines nicht vergessen: Erstens wurden diese Probleme durch ein effizientes Kontrollsystem und Eigeninitiative aufgedeckt und zweitens darf nicht die ganze Bio-Branche nun darunter leiden", betonte Prinz.

Denn wie so oft bei landwirtschaftlichen Problembereichen "wird schnell aus einer Mücke ein Elefant gemacht und Konsumenten wie Bauern verunsichert", macht Prinz auf so manche mediale Übertreibung und pauschalierte Schuldzuweisung aufmerksam. Der ÖVP-Abgeordnete fordert daher vor allem auch von den Parlamentariern maßvolle sprachliche Zurückhaltung ein. "Obwohl es skandalös ist, wenn ein Mitarbeiter in betrügerischer Absicht handelt, sind wir noch weit von einem ‚Bio-Skandal’ entfernt. Es ist die Sprache der manipulativen Verallgemeinerung, die selbst eine ganze Lebensmittelbranche, die effizient und qualitativ hochwertig produziert, ruinieren kann." Denn gerade die Biologische Landwirtschaft gehöre zu den am meisten kontrollierten Bereichen. "Wir müssen aufhören, die Menschen durch Pauschalierungen zu verunsichern", schloss Prinz.
(Schluss)

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