Frisches Wasser für die WienerInnen

Ausgiebiges Plantschen erlaubt

Wien (OTS) - Trotz hoher Temperaturen, Ferienbeginn und Sommer-Events bei strahlend blauem Himmel hält sich der Wasserverbrauch der Wiener Bevölkerung in Grenzen. "Der subjektiv heiße Sommer, hat aufgrund der ergiebigen Regenfälle im Juni sogar mehr Niederschläge gebracht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres," so Umweltstadträtin Dipl.-Ing. Isabella Kossina, politische Verantwortliche für die Wiener Wasserversorgung.

Kossina: "Das Wiener Wasser kommt aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkhochalpen. Das Quellgebiet der I. Wiener Hochquellenleitung
(http://www.wien.gv.at/ma31/wasweg7.htm#1 ) umfasst den Schneeberg,
die Rax und die Schneealpe, das Quellgebiet der II. Hochquellenleitung (http://www.wien.gv.at/ma31/wasweg7.htm#2 )den Gebirgsstock des Hochschwab. Die beiden Quellgebiete umfassen mehr als 600 Quadratkilometer. Über Kanäle und Stollen, die zum Teil durch Berge geführt werden, gelangt das Wasser im natürlichen, freien Gefälle ohne eine einzige Pumpe bis in die Stadt." Da es heuer noch keine ausdauernde Hitzeperiode ( zwei bis drei Wochen) gab, wurde das Verbrauchsmaximum des Vorjahres von 510.780 Kubikmetern (10. Juli 2001) noch nicht überboten.

Der Wiener Wasserverbrauch verhält sich proportional zu den Außentemperaturen. Je heißer die Tage, desto höher der Wasserverbrauch. Je länger die Hitze andauert, umso deutlicher steigt wiederum der Bedarf an Trinkwasser in Richtung Verbrauchsspitzen durch Duschen, Garten bewässern und Swimmingpool befüllen. Die getrunkenen Liter machen dabei den verhältnismäßig geringsten Anteil aus.

Der Blick auf die Niederschlagswerte zeigt, dass der Juni feuchter war als von den WienerInnen wahrgenommen. Mit 11 Regentagen gab es ein Drittel des Monats ausreichend Wasser vom Himmel.

o Niederschlag im Juni 2002: 84 mm Rosenhügel, Wien
o Niederschlag im Juni 2002: 110 mm Kaiserbrunn, NÖ

Wasser-Verbrauch Wien:
o April 2001: 12.096.490 m3
o April 2002: 11.788.020 m3
o Mai 2001: 13.575.000 m3
o Mai 2002: 12.601.610 m3
o Juni 2001: 12.287.000 m3
o Juni 2002: 12.662.170 m3

In Summe ist der Frühjahresverbrauch 2002 verglichen zum Vorjahr um 844.950 m3 oder 2,23 % gesunken.

"Auch wenn der Sommer erst so richtig loslegen sollte, ist auf jeden Fall genug Wasser bei den Quellen in Niederösterreich und der Steiermark vorhanden. Ausgiebiges Planschen ist also erlaubt", stellt Dipl.-Ing. Hans Sailer, der Betriebsvorstand der Wiener Wasserwerke, fest.

Um über die Verbrauchs-Entwicklung des 1. Halbjahres Bilanz zu ziehen, lädt Stadträtin Dipl.-Ing. Kossina am 5. August zur Pressekonferenz in den Wasserbehälter Rosenhügel ein. (Schluss) kl/bfm

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OTS0083 2002-07-11/11:07

111107 Jul 02

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