ARA Kündigung kann zum Bumerang für Wirtschaft und Konsumenten werden!

ÖKK plädiert für Fortführung der Verhandlungen.

Wien (OTS) - Die Kündigung des Entsorgungsvertrages durch die ARA AG kann für Wirtschaft und Konsumenten nachteilige Auswirkung haben. Obwohl die ÖKK AG in Organisation und Tarifgestaltung eine im Europavergleich vorbildliche Arbeit leistet, scheint die ARA gewillt zu sein, von der bisherigen Konsens- zur Konfliktstrategie übergehen zu wollen. Im Interesse der Vertragspartner und der Wirtschaft sowie der Konsumenten plädiert die ÖKK AG für ein Zurück an den Verhandlungstisch.

Die Gründe für die Kündigung durch die ARA AG sind bisher nicht klar. Die ARA hat trotz entsprechender Aufforderung keine Kritikpunkte an der Tätigkeit der ÖKK AG mitgeteilt.

Die Kündigung des Entsorgungsvertrages per Ende 2003 kann zu einer bitteren Pille für die heimische Wirtschaft werden. Die ÖKK AG muß nun alle möglichen Alternativen, von der Liquidation bis zur Fortführung des Sammel- und Verwertungssystems ohne Teilnahme der ARA AG, prüfen. Jede dieser Alternative wird einen Aufwand mit sich bringen, welcher durch die Kündigung der ARA AG ausgelöst wird.

Nach Ansicht der ÖKK AG sollte es jedoch das Ziel aller Beteiligten sein, sachliche Verhandlungen zu führen und durchaus den bisherigen Vertrag zwichen den beiden Gesellschaft neu zu gestalten. Damit sollten auch die jahrelang praktizierten und akzeptierten Rückstellungsstandards emotionslos diskutiert werden. Danach wurden erzielte Gewinne in den folgenden 3 Jahren zur weiteren Tarifsenkung verwendet. Heuer werden noch EUR 3,3 Mio (45 Mio ATS) , im Jahr 2003 über EUR 4,4 Mio (60,5 Mio ATS) von der ÖKK AG für solche Tarifsenkungen verwendet. Falls weitere Optimierungsschritte überhaupt noch möglich sind, sollte im Interesse der Lizenzpartner darüber am Verhandlungstisch Einigung erzielt werden.

Österreich verfügt insbesondere im Kunststoffbereich über ein Verwertungssystem, um das uns andere Länder beneiden. Dieses mit sehr viel Energie aufgebaute System, zu dessen Gelingen Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt die Konsumenten beigetragen haben, sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden.

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