FREUND: EUROFIGHTER - GUTE ENTSCHEIDUNG FÜR ÖSTERREICHS WIRTSCHAFT UND ARBEITSPLÄTZE!

Wien, 10. Juli 2002 (ÖVP-PK) Für ÖVP-Abg. Karl Freund ist die Entscheidung für den Eurofighter eine gute Entscheidung für die österreichische Wirtschaft und die Sicherung der Arbeitsplätze. "EADS ist ein multinationaler Konzern mit einem Verbund europäischer Großunternehmen. Die Möglichkeiten, die EADS der heimischen Wirtschaft bietet, sind beachtlich", verweist Freund in der Debatte zur Dringlichen Anfrage auf die Stärkung der heimischen Flugzeugzulieferindustrie und verstärkte Forschungskooperationen. "Die Arbeitsplätze, die hier geschaffen und erhalten werden, sind für die Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Wirtschaft wesentlich". ****

"Die Entscheidung für EADS war visionär", betonte Freund, da durch die Kompensationsgeschäfte österreichische Firmen, wie die Firma FACC-Fischer in Ried, GFM Steyr, WFC Linz, die Firma Palfinger aus Lengau oder AMTS Ranshofen massiv profitieren werden. Denn gerade nach den Terroranschlägen vom 11. September hatte die Zulieferindustrie mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. "Gerade in einem derart schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld können die Kompensationsgeschäfte aus der Abfangjägerbeschaffung eine Gegensteuerung und dadurch eine notwendige Wirtschaftsbelebung bewirken", betonte Freund.

Der ÖVP-Abgeordnete erinnerte in diesem Zusammenhang an die vergangenen Kompensationsgeschäfte nach dem Ankauf der Black Hawk:
Die Rieder Firma FACC produziert nun neueste Triebwerkkomponenten mit einem Auftragsvolumen von sieben Millionen Euro. Auch die Zulieferanten regionaler Klein- und Mittelbetriebe profitieren durch diesen Auftrag. Weiters konnte mit United Technologies Coporation und ihren Konzerngesellschaften eine langfristige Geschäftsbeziehung aufgebaut werden.

WIR MÜSSEN UNSEREN LUFTRAUM SCHÜTZEN

Neben der wirtschaftsbelebenden Seite erinnert Freund auch an jene der Sicherheit. "Ein souveräner Staat ist verpflichtet, seinen Luftraum zu schützen. Dieser Meinung war lange Zeit auch die SPÖ, nun hat sie diesen Grundsatz - wie so viele andere - über Bord geworfen." Ein ungeschützter Luftraum sei für alle potentiellen Aggressoren, und das müssen nicht immer Staaten sein, eine willkommene Einladung. Dadurch bedürfen auch Großkonferenzen oder etwa Fußballeuropameisterschaften eines besonderen Schutzes. "Die Menschen in unserem Land würden sich schön bedanken, wenn wir solche Veranstaltungen nicht mehr abhalten könnten, weil wir den Schutz aus der Luft nicht gewähren können", schloss Freund.
(Schluss)

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