Zwazl kritisiert blaue Effekthascherei bei Kompensationsgeschäften

Abfangjäger-Gegengeschäfte: Lasst Profis arbeiten!

St. Pölten (OTS) - Äußerst verwundert zeigt sich Sonja Zwazl, Landesobfrau des Niederösterreichischen Wirtschaftsbundes über den Aktionismus der Landes-FPÖ in Sachen Abfangjäger-Kompensationsgeschäfte. "Offensichtlich gehen die Uhren dort etwas langsamer als bei der Wirtschaftskammer", meint Zwazl unter Hinweis auf die längst eingerichtete WKO-Kompensations-Plattform "Arge Offset". Diese befasst sich ausschließlich mit den Interessen der Klein- und Mittelbetriebe und bietet Information und Service in der Frage der Gegengeschäfte an.

Zwazl: "Mit der Installierung eines Kompensationsbeauftragten allein, wie es die FPÖ gemacht hat, ist es nicht getan. Dazu bedarf es auch eines Netzwerkes, wie es die Wirtschaftskammer hat." Und seitens der Wirtschaftsvertretung wurden längst alle Vorkehrungen getroffen, damit bei den Kompensationsgeschäften einerseits eine regionale Ausgeglichenheit sicher gestellt ist und andererseits auch die klein- und mittelständischen Betriebe verstärkt zum Zug kommen. "Das ist bei den Abfangjäger-Gegengeschäften für unser Bundesland enorm wichtig. Denn Niederösterreich ist das KMU-Land schlechthin", weist die Wirtschaftsbundobfrau auf die Struktur der blaugelben Wirtschaftslandschaft hin. "Parteipolitische Effekthascherei hat bei den Kompensationsgeschäften wirklich nichts verloren!"

Statt dessen, so Zwazl, sollte besser ein professionelles Management zum Zug kommen, so wie es bei der "Arge Offset" der Fall ist (Anfragen an Dr. Rudolf Lohberger, Geschäftsführer der Arge Offset, offset@wko.at, Tel.: 01/50105-3455). Die Arge Offset verfügt aufgrund der vorhandenen Wirtschaftskammer-Strukturen über den direkten Draht zu allen Branchen. Deshalb Zwazls Aufforderung an die Adresse der FPÖ Niederösterreich: "Lasst lieber Profis arbeiten!"

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OTS0219 2002-07-10/15:29

101529 Jul 02

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