FMK-Barmüller: "Mobilfunk-Petition Neu" negiert erarbeitete Fortschritte

Mobilfunk soll als politisches Kampfthema erhalten bleiben

Wien (OTS) - "Die Proponenten der Mobilfunk-Petition Neu negieren die mit den Gemeinden hart erarbeiteten Fortschritte. Bei dieser Medienpräsenz des Themas heute noch von einem Informationsausschluss für AnrainerInnen zu sprechen, zeigt das Ausmaß der konstruierten Wirklichkeit. Richtig ist vielmehr, dass die rechtzeitige Information der Gemeinden über Ausbaumaßnahmen sehr positive Ergebnisse gebracht hat. Diese werden aber - wie die Mobilfunk-Petition Neu zeigt - von jenen negiert, die nach wie vor ein Interesse am politischen Konflikt haben", sagte heute Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation, anlässlich der Überreichung der Mobilfunk-Petition Neu im Nationalrat.

Es ist auch nicht überraschend, dass nach wie vor eine dramatische Senkung der WHO- und EU-Grenzwertempfehlung verlangt wird: "Diese Diskussion ist seit langem davon gekennzeichnet, dass entwarnende Ergebnisse schlicht nicht zur Kenntnis genommen werden. Salzburgs politische Klasse ist darin traurige Spitze", so Barmüller. Auch die von den professionellen Mobilfunk-GegnerInnen heute neuerlich diagnostizierte "sich rasch ausbreitende panikartige Stimmung in Bezug auf mögliche Gesundheitsfolgen" (siehe heutige OTS 0103) entspricht mehr "deren politischem Kalkül" als den Tatsachen. Der jüngste Beschluss der Landesumweltreferenten-Konferenz, alle vorhandenen Daten in der öffentlichen Diskussion zu berücksichtigen, zeigt, dass sich die Bundesländer künftig nicht mehr von einseitiger Information der Mobilfunk-GegnerInnen politisch unter Druck setzen lassen wollen.

Zur Forderung der Plattform Mobilfunk-Initiativen das so genannte "Salzburger Modell" auf ganz Österreich auszudehnen, erklärte Barmüller: "Ein Modell, das weder mit den Mobilfunkbetreibern akkordiert wurde noch technisch realisierbar ist, kann mit Sicherheit kein Vorbild für eine österreichweite Lösung sein." Das hat auch der Nationalrat am 31. Jänner 2001 so gesehen. Die geforderten maximalen Leistungsflussdichten von 1 Milliwatt (0,001 Watt) bzw. 1 Mikrowatt (0,000001 Watt) pro Quadratmeter können flächendeckende Mobilfunknetze nicht erfüllen: "Außerdem gibt es in Österreich für Mobilfunk-Immissionen bereits verbindlich geltende und international anerkannte Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU. Diese enthalten einen 50-fachen Sicherheitsfaktor. Sie liegen pro Quadratmeter bei einer Leistungsflussdichte von 10 Watt (=10.000 mW) für UMTS, 9 Watt (=9.000 mW) für GSM-1800 und 4,5 Watt (=4.500 mW) für GSM-900. Auch der vorsorgende Gesundheitsschutz ist damit gewährleistet", so Barmüller abschließend.

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