Povysil: Universitäts-Reform: Medizinische Fakultäten werden eigenständige Universitäten

"Nun liegt es an den Universitäten, die neu geschaffene Freiheit zu nützen"

Wien, 2002-07-10 (fpd) - "Morgen wird im Nationalrat das Universitätsgesetz 2002 beschlossen und somit die Universitäten in die Vollrechtsfähigkeit entlassen. Durch die Einführung des neuen Medizinstudiums ab dem WS 2002/03 und die Schaffung einer eigenständigen medizinischen Universität haben wir einen großen Reformstau im Bereich der Aus- und Weiterbildung beseitigt und die Qualitätssicherung in Bereich von Forschung und Lehre für das neue Jahrhundert garantiert", zeigt sich die freiheitliche Abgeordnete und Ärztin Prim. Dr. Brigitte Povysil erfreut ***

"Die Schaffung eigenständiger medizinischer Universitäten ist die logische Konsequenz des neuen Universitätsgesetzes, da die spezifischen Aufgaben eines Universitätsklinikums eine Führung mit hoher medizinischer Kompetenz verlangt. Das Ziel ist ein starker Partner der Krankenanstaltenträger zu werden. Die medizinischen Universitäten werden mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet und damit in die Lage versetzt, Zusammenarbeitsverträge mit den Krankenanstaltenträgern zu schließen, sowie, sich an Betriebsführungs-Gesellschaften für die Kliniken zu beteiligen", erläuterte Povysil.

"Nun liegt es an den Universitäten, die neu geschaffene Freiheit zu nützen und sich für den internationalen Wettbewerb zu rüsten. Denn auch frei sein, muß gelernt werden", schloß Povysil. (Schluß)

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OTS0179 2002-07-10/14:07

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