Hauptverband sollte zuerst bei sich selbst sparen!

Jährliche Verwaltungskosten von 24 Millionen Euro sind zuviel

Wien (OTS) - "Bevor auf die Rücklagen der Sozialversicherung der Gewerbetreibenden zugegriffen wird, soll der Hauptverband einmal bei sich selbst zu sparen beginnen. Der jährliche Verwaltungskostenaufwand des Hauptverbandes, der übrigens auch von den Sozialversicherungsträgern berappt werden muss, verschlingt immerhin allein fast 24 Mio. Euro. Hier wäre einiges einzusparen", betont der Vorsitzende des SP-Wirtschaftsverbandes Oberösterreich, Wolfgang Schimböck, der auch dem Präsidium des Hauptverbandes angehört.

Als Beispiel nennt er die Beschäftigung einer externen PR-Agentur, die im Auftrag von Geschäftsführungs-Sprecher Kandlhofer neuerdings neben dem hauptamtlichen Pressebüro des Hauptverbandes agiert. Ein weiteres Beispiel sei die Fortbildungsakademie des Hauptverbandes, die ein 50-Zimmer-Hotel in bester Wiener Lage betreibt, das nur zu dreißig Prozent ausgelastet ist und daher neun Monate im Jahr leer steht und erhebliche Kosten verursacht.

Wolfgang Schimböck ortet im Ausbildungsbereich des Hauptverbandes für die Sozialversicherungsträger ein großes Einsparungspotential. In einer Anfrage an Präsident Frad stellt er fest, dass dem Hauptverband moderne Methoden wie e-learning offensichtlich noch völlig fremd sind: "Da holt man die Mitarbeiter aus den Bundesländern stattdessen lieber wie in grauen Vorzeiten zu kostspieligen Hauptverbands-Internatskursen nach Wien".

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OTS0113 2002-07-10/12:15

101215 Jul 02

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