Fall Gaugg: Bures sieht "Riesenblamage für FPÖ-Chefin Riess-Passer"

Wien (SK) "Gaugg zeigt der FPÖ-Chefin Riess-Passer die kalte Schulter", so kommentierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures das Festhalten des FPÖ-Sozialsprechers an seinem Nationalratsmandat. "Für Riess-Passer und FPÖ-Klubobmann Westenthaler ist das eine Riesenblamage", meinte Bures Montag Abend gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, nachdem der Überleitungsausschuss in der PVA eine endgültige Entscheidung über die Ausgestaltung von Gauggs Sondervertrag aufgeschoben hat. Gaugg hat nach der Sitzung erneut bekräftigt, dass er nicht daran denke, auf sein Nationalratsmandat zu verzichten. ****

Darüberhinaus stellte Bures fest, dass Gaugg nicht einmal bei den Regierungsvertretern im Überleitungsausschuss seine "fabelhaften Sonderwünsche" durchbringen konnte. "Die Spitzen dieses Privilegienskandals scheinen selbst einigen der Regierungsvertreter nicht mehr tragbar", sagte Bures. Sie wies mit Nachdruck darauf hin, "dass die Privilegien, die sich Gaugg in seinen Sondervertrag reinreklamieren will, maßgeblich von seinem Parteifreund Sozialminister Haupt formuliert wurden". Bures abschließend: "Die Amtshilfe des FPÖ-Ministers für den FPÖ-Privilegienritter hat sich vorerst noch nicht ausgezahlt." (Schluss) wf

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