Kadenbach: Stadler-Verteidigungen der FPÖ NÖ sind unerträglich

Wer den Grundkonsens der Republik Österreich verlässt und leugnet, kann nicht deren Repräsentant sein!

Niederösterreich (SPI) "Ich habe gehofft, dass Ewald Stadler von sich aus die Konsequenzen aus seinen völlig unverständlichen und ungeheuerlichen Aussagen zieht. Leider ist dem nicht so. Wer den Grundkonsens der Republik Österreichs leugnet, kann aber nicht ihr Repräsentant als Volksanwalt und auch nicht in einer anderen politischen Funktion tätig sein" stellte die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ LAbg. Karin Kadenbach fest.

"Es ist ungeheuerlich, den Kampf gegen und die Befreiung von einem verbrecherischen Unrechtsregime mit diesem gleichzusetzen. Es ist für einen Spitzenpolitiker wie einen Volksanwalt nicht tragbar, die systematische Vernichtung von Juden, Zigeunern, Homosexuellen und Andersdenkenden gleich wie Angriffskriege, Zwangsarbeit, die Ermordung von Behinderten und Unterdrückung zu verharmlosen: Stadler liebäugelt bewusst mit einer verbrecherischen Ideologie, um den leider noch immer vorhandenen Rest an braunen Wählerstimmen zu erhalten".

Wer als Volksanwalt oder in einer anderen politischen Funktion mit diesem Gedankengut weiterarbeiten möchte, schadet unserem Land, gefährdet die Jugend und die internationale Reputation Österreichs und Niederösterreich. Umso unerträglicher sind auch die Verteidigungsversuche von niederösterreichischen FPÖ-Politikern wie Ernest Windholz oder Klubobfrau Barbara Rosenkranz, die heute erklärte, keinen Grund für einen Rücktritt Stadlers zu sehen. "Ich fordere den Rücktritt von Ewald Stadler aus allen seinen politischen Funktionen und die klare Distanzierung der FPÖ - Niederösterreich von ihrem Spitzenvertreter", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ LAbg. Karin Kadenbach.

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