Lunacek kritisert Verbrüderung Haiders mit Iraks Sabri Utl: Besuch schadet dem internationalen Ansehen Österreichs

Wien (OTS) "Die Verbrüderung des Kärntner Landeshauptmannes Haider mit Massenmördern und Staatsterroristen ist unerträglich", kritisiert Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen, die Kärnten-Einladung an den irakischen Außenminister Sabris. Es wäre am besten, wenn Haider nach dem Besuch dort bliebe, wo er mit seinem Gast hinfahren will: im Bärental. Bezeichnend für die Außenpolitik dieses Landes sei die Reaktion der zuständigen Außenministerin. "Die ständigen außenpolitischen Querschläge Haiders schaden dem Ansehen dieses Landes und Ferrero-Waldner findet es nicht der Mühe wird, dazu auch nur eine einzige Äußerung abzugeben. Damit hat sie sich als Außenministerin selbst entmachtet", so Lunacek.

Ausdrücklich ausgenommen von diese Kritik seien die Verhandlungen, die UNO-Generalsekretär Kofi Annan mit dem irakischen Außenminister geführt habe. "Es ist die Pflicht der UNO friedliche Lösungen zu suchen, wenn bewaffnete Konflikte drohen. Haider dagegen hat keine Vermittlerrolle, sondern will nur die Freundschaft mit Iraks Diktator Saddam Hussein weiter pflegen", so Lunacek.

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