Neudeck: Abfangjäger: "Wirtschaftlichen Zusammenhang und Nutzen erkennen"

"Kleinere Betriebe sollten sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen, um aus den Kompensationsgeschäften einen möglichst großen Nutzen ziehen zu können"

Wien, 2002-07-05 (fpd) - "Die Entscheidung der Bundesregierung für den Typhoon-Abfangjäger hat fast reflexartig dazu geführt, daß etliche Medien damit begonnen haben, die Kompensationsgeschäfte krank zu schreiben. Es macht wenig Sinn gleich nach der Bekanntgabe der Typenauswahl auch schon eine Auflistung jener Betriebe zu verlangen, die bei den Kompensationsgeschäften zum Zug kommen", stellte heute der RFW-Landesobmann Abg. Detlev Neudeck fest. "Während sich Großbetriebe und Konzerne bei der Erstellung von Anboten leichter tun, ist es für KMUs oft schwieriger, sich bei den Ausschreibungen zu bewerben", so Neudeck weiter.****

Es mache mehr Sinn, wenn sich kleinere Betriebe zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen würden, um so aus den Kompensationsgeschäften einen möglichst großen Nutzen zu ziehen. Dabei wäre es auch vernünftiger, die kleinen Unternehmer dabei zu unterstützen, als bereits jetzt, unmittelbar nach Bekanntgabe der Typentscheidung bereits alles schlecht zu reden, betonte Neudeck.

"Zum Glück gibt es auch viele Journalisten, die mit einem entsprechenden fachlichen Hintergrund auch den wirtschaftlichen Zusammenhang und Nutzen erkennen und dies auch publizieren. Auch die Wirtschaftskammern werden eingebunden und die kleinen Gewerbetreibenden unterstützen", erklärte Neudeck.

"Anstatt wieder einmal das Kind mit dem Bade auszuschütten, sollte man die Unternehmer arbeiten lassen. Eine alte Buchhalterregel besagt schon, daß erst am Schluß abgerechnet wird. Und erst dann kann die Werthaltigkeit und der Profit der Gegengeschäfte tatsächlich beurteilt werden", schloß Neudeck. (Schluß)

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