Waneck: Bemerkenswerte Realitätsverweigerung Sallmutters

Mit alter Hauptverbandsführung hätten wir heute 436 Millionen Euro (6 Mrd ATS) Defizit

Wien, (BMSG/STS) – Eine bemerkenswerte Realitätsverweigerung, diagnostizierte heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck bei Ex-HV-Präsident Sallmutter, der die Wiederherstellung der Selbstverwaltung verlangte. Die Reform der Bundesregierung habe erst die Selbstverwaltung der Sozialversicherung ermöglicht, so Waneck. "Vorher haben SPÖ und Gewerkschaft den HV ‚selbst verwaltet’, was Sallmutter auch dadurch bestätigte, indem er die Sozialversicherung als eine der drei Säulen der Sozialdemokratie vereinnahmte." ****

Skurril, so Waneck weiter, sei dass Sallmutter jetzt Reformen einmahne, die er selbst über Monate hinweg verweigert habe. "Hätten wir damals Reformverweigerer Sallmutter nachgegeben, so hätten wir heute ein Defizit von rund 436 Millionen Euro (6 Mrd ATS). Mit den Reformen der Bundesregierung stünden wir heute vor einem weitgehenst ausgeglichenen Budget, da der Abgang von rund 145 Mio. Euro durch den Ausgleichsfonds zu fast 100 Prozent abgedeckt sei. "Auch dieser Tatsache verschließt sich Sallmutter beharrlich", kritisierte Waneck.

Mit der Reform des Gesundheitswesens bilde die Bundesregierung eine neue Basis für die Gesundheitsversorgung der Österreicher, was nach dem Verwaltungschaos, welches Sallmutter und Genossen hinterlassen hätten auch dringend notwendig sei, so Waneck. Statt aufgeblähter Verwaltung und Versorgungsposten für SP-Funktionäre, biete der Hauptverband nach Abschluss der Reform ein gut funktionierendes Verwaltungselement für die Versorgung der Österreicher, betonte Waneck.

Durch die Einsparung mehrerer doppelt und dreifach besetzten Abteilungen im Hauptverband bleibe nun deutlich mehr Geld für die Patienten über, als in Sallmutters Tintenburg, so Waneck, der Sallmutter darauf hinwies, dass die Sozialversicherung nicht im Eigentum der SPÖ sondern in dem aller Österreicher stehe. (Schluss) mg bxf

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