Bilanz Online-Ticket

Berlin (OTS) - Anmod. (Vorschlag)

Seit genau zwei Monaten können sich BahnCard-Inhaber per Internet bestellte Fahrscheine am eigenen PC ausdrucken. Der neue Service entwickelt sich zum echten Verkaufsschlager. Inzwischen werden rund 2000 Tickets pro Tag gebucht. Mit diesem Ansturm auf die Webseiten hatte niemand gerechnet - auch die Bahn nicht. Sie wurde von ihrem Erfolg zunächst regelrecht überrollt.

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Selbst kurzentschlossene Bahnfahrer können seit zwei Monaten unkompliziert an eine Fahrkarte kommen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie Besitzer einer BahnCard sind und per Kreditkarte bezahlen. Jürgen Büchy, Leiter Vertrieb im Unternehmensbereich Personenverkehr bei der Deutschen Bahn zu den Vorteilen des neuen Online-Tickets:

1. O-Ton (ors06741) Jürgen Büchy, Leiter Vertrieb im Unternehmensbereich, Personenverkehr der Deutschen Bahn (17 sec.)

Der wesentliche Vorteil ist, dass man das Onlineticket ganz bequem von zuhause am eigenen PC ausdrucken kann. Und dieses ganz kurzfristig, noch bis eine Stunde bis zur Abfahrt des Zuges. So dass wirklich der Zugang zur Bahn damit wesentlich besser wird, als in der Vergangenheit und man sich zusätzliche Wege spart.

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Die Vorteile des neuen Online-Tickets überzeugten offenbar auch viele Bahnfahrer. Sie stürmten schon in den ersten Tagen die Webseiten des Unternehmens, um ihr Ticket online zu bestellen und auszudrucken. Zeitweise war auf den Internetseiten der Bahn kein Durchkommen mehr.

2. O-Ton (ors06742) Jürgen Büchy, Leiter Vertrieb im Unternehmensbereich Personenverkehr der Deutschen Bahn (32 sec.)

Also wir sind von der großen Akzeptanz bei unseren Kunden überrascht. Wir hatten mit guter Nachfrage gerechnet, aber es hat sich zum großen Renner entwickelt. Es ging soweit, dass wir in den ersten Tagen ein paar Probleme mit der Verfügbarkeit unseres Internet-Servers hatten, die haben wir inzwischen behoben. Wir sind also wieder voll erreichbar. Wir haben zur Zeit etwa 2000 Buchungen pro Tag. Und hatten nur mit etwa der Hälfte gerechnet. Also wirklich eine sehr sehr positive Akzeptanz bei unseren Kunden. Und die Tendenz ist weiter steigend.

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Der Ausbau des Online-Service ist Teil des neuen Vertriebskonzepts der Bahn. Das Unternehmen kommt damit den Wünschen vieler Kunden nach, verstärkt elektronische Medien zu nutzen. Dennoch bleibt der Vertrieb über das Internet nur einer von mehreren Wegen zum Kunden, wie Jürgen Büchy betont:

4. O-Ton (ors06743) Jürgen Büchy, Leiter Vertrieb im Unternehmensbereich Personenverkehr der Deutschen Bahn (35 sec.)

Es ist ja auch so, dass dieser Internetverkauf nur einer von den möglichen Zugängen zum System Bahn ist, einer unserer Vertriebswege. Weiterhin können die Kunden natürlich im Reisebüro ihre Fahrkarte erwerben, am Bahnhof, an unseren Automaten oder auch telefonisch über unser Call-Center. Wir glauben einfach, dass wir durch die Erweiterung der Palette und diese weitere attraktive Möglichkeit Bahn zu fahren, auch vielleicht ein paar neue Kunden ansprechen können, die bisher wenig Zugang zur Bahn hatten, und denke auch für die wird es attraktiver, wenn man bequem an eine Fahrkarte kommen kann, sich mit der Bahn auseinander zu setzen.

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Für Kunden ohne BahnCard besteht auch weiterhin die Möglichkeit, eine Vielzahl von Fahrschein- und Reiseangeboten über das Internet zu bestellen. Die Zustellung erfolgt hier innerhalb von drei Tagen per Post. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Lastschrift. Und auch die BahnCard kann man über das Internet bestellen.

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OTS0139 2002-07-05/12:20

051220 Jul 02

Konstanze Lueg
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