Konecny kündigt Auszug der SPÖ bei Stadler-Rede im Bundesrat an

Konecny fordert Stadler zum Rücktritt auf

Wien (SK) "Stadler ist nicht mehr tragbar. Die einzige akzeptable Lösung der schwelenden Affäre Stadler ist sein Rücktritt", betonte der Vorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktionsvorsitzende, Albrecht K. Konecny, am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Eine der "Symbolfiguren des deutschnationalen Revisionismus" könne nicht die Funktion eines Volksanwaltes einnehmen. "Stadlers wiederholte Bestätigung seiner ungeheuerlichen Gleichsetzung des nationalsozialistischen Terror-Regimes mit dem österreichischen Nachkriegssystem kann nur als Konsequenz haben, dass dieser Mann zurücktritt", unterstrich Konecny die SPÖ-Forderung nach rascher und eindeutiger Klärung der Affäre Stadler. ****

Gleichzeitig kündigt der SPÖ-Bundesratsfraktionsvorsitzende an, dass die sozialdemokratischen Bundesräte in der Juli-Sitzung des Bundesrates, bei welcher der Bericht der Volksanwaltschaft (III-236-BR/2002) behandelt wird, bei Stadlers Rede den Saal verlassen werde. "Ich fordere die ÖVP-Bundesratsfraktion und sämtliche FPÖ-Bundesräte, die sich von diesen revisionistischen Urlauten distanzieren, auf, mit uns den Saal zu verlassen und damit ein klares Zeichen zu setzen, dass diese Geisteshaltung nicht geduldet wird und aufs schärfste zurückgewiesen wird", schloss Konecny. (Schluss) hm/mp

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