FSG/Haselmayer: "Vorsitzender Neugebauer war entweder bei einer anderen Verhandlung oder betätigt sich neuerlich als Mauerer"

Vorsitzender der Kriminalbeamtengewerkschaft über GÖD-Vorsitzenden erstaunt

Wien (FSG). Erstaunt zeigt sich der Vorsitzende der Kriminalbeamtengewerkschaft Gottfried Haselmayer über die jüngsten Äußerungen vom GÖD-Vorsitzenden Neugebauer. Innenminister Strasser sei drauf und dran die bewährten Sicherheitsstrukturen in Wien durch die Auflösung von 9 Kommissariaten zu zerstören.++++

Haselmayer: "Bei den Verhandlungen am 18. Juni bzw. 4. Juli 2002 hat Strasser die Forderung der Gewerkschaft, eine Reformpläne zu stoppen, abgelehnt und auch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, das Vorhaben gegen alle sicherheitspolizeilichen Bedenken durchzuziehen. Die beabsichtigte Schließung von Wiener Kommissariaten ist sicherheitspolitisch bedenklich. Nationale und internationale Sicherheitsexperten bestätigen, dass dezentrale, bürgernahe Sicherheitsdienststellen die beste Maßnahme zur Kriminalitätsbekämpfung darstellen. Minister Strassers Politik läuft diesem Trend absolut entgegen!"

Haselmayer abschließend: "Der Vorwurf Neugebauers an mich, ich folge einer parteipolitischen Schiene, kostet mich nur ein müdes Lächeln! Wenn Sicherheitsexperten, betroffene Kolleginnen und Kollegen und die Wiener Bezirksvorsteher gegen die Pläne des Innenministers sind und Neugebauer neuerlich einem Regierungsmitglied die Mauer macht, soll sich jeder selbst eine Meinung darüber bilden, wer hier parteipolitisch agiert."

FSG, 5. Juli 2002
Nr. 67

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