Langer: Prolongierte Geldvernichtung bei LIBRO Desaster!

Wie lange wird dem LIBRO-Konzern noch Geld "nachgeschmissen"?

Wien, 05-07-2002 /Fachliste - RFW-Wien - Wie nun bekannt wurde, haben sich die Gläubigerbanken zum x-ten Mal entschlossen, dem LIBRO-Konzern nun letztmalig mit einer Geldspritze auszuhelfen.

"Das ist ein Schlag ins Gesicht für all die kleinen Händler, die schon bisher unter der Preispolitik des LIBRO gelitten haben", empört sich der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, Dieter Langer. "Zuerst mit Dumpingpreisen fern jeder kaufmännischen Kalkulation den Wettbewerb ruinieren, und sich dann durch die Banken noch günstig finanzieren lassen. Das ist eine Wettbewerbsverzerrung, die nicht hingenommen werden kann!"

Ein altes Sprichwort besagt zwar, daß der Ausgleich die Matura des Kaufmannes wäre; im Falle LIBRO war das agieren in den letzten Jahren und dann der Ausgleich des Konzerns jedoch auch das "Aus" für viele, vor allem kleine Mitbewerber. Aber auch bei den Zulieferfirmen sind etliche auf der Strecke geblieben. Importeure und Großhändler, die sich auf Nischenprodukte wie Tonträger und dgl. spezialisiert haben, wurden durch den Ausgleich und nunmehrigen Konkurs massivst geschädigt.

"Während sich die Banken unseren Forderungen nach sofortigen Valutierung von Einzahlungen verschließen und keine Gesprächsbereitschaft zeigen, werden Todkranke Konzerne mit Finanzspritzen künstlich am Leben gehalten. Obwohl ein wirtschaftlicher Erfolg keineswegs absehbar war, hat man dem LIBRO Konzern immer wieder neue Geldmittel gewährt. Daß dabei wieder einmal die kleinen Unternehmer auf der Strecke bleiben, dürfte wohl - außer uns - niemanden interessieren", schloß Langer.(Schluß)

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