Dritte Eröffnungsetappe im MuseumsQuartier Wien: Das quartier21 öffnet ab 13. September der Kultur neue Wege

Wien (OTS) - Im Mittelpunkt der dritten Eröffnungsetappe steht ein Schauplatz für zeitgenössische Kulturproduktion, der das MQ um vier neue Areals-Eingänge, zwei Straßen und mehr als zwanzig neue kulturelle Initiativen bereichern wird und ein Termin, den man sich schon jetzt vormerken sollte: Das Eröffnungsprogramm vom 13. bis zum 15. September 2002.

Das quartier21 ist eine neue, mosaikartige Trägerstruktur für zeitgenössische Kulturproduktion. Sie bietet Raum und Unterstützung für eine Vielzahl kleiner und mittelgroßer Projektbüros und Kulturinstitutionen, die jeweils finanziell und inhaltlich autonom agieren. Verbunden sind diese heterogenen Kulturanbieter durch ihre gemeinsame Lokalisierung im MQ Wien in Kulturbüro-Clustern oder den Themenstraßen "Electric Avenue" und "transeuropa". Dazu kommen mehrere temporär nutzbare Gästezimmer und Wohnstudios, gemeinsame Infrastruktureinrichtungen und die Möglichkeit, zentral gelegene Ausstellungs- und Veranstaltungshallen kostengünstig zu nutzen. Das quartier21 ist zugleich Bühne, Backstage-Labor und Flaniermeile. Die inhaltliche Bandbreite des quartier21 reicht von Elektronischer Musik über Futurologie und Mode bis hin zu Videokunst,
Globalisierungs- und Netzkritik.

Die offizielle Eröffnung des quartier21 findet von 13. bis zum 15. September statt: Ein Drei-Tage-Fest mit vielen Einzelveranstaltungen:
Ausstellungen, einem Open-Air-Konzert mit Grandmaster Flash, Podiumsdiskussionen, Lectures, Filmprogrammen und nicht zu vergessen einem großen Mullatschak mit Musik und Spezialitäten aus Ungarn, Rumänien, Polen und Russland. Parallel dazu bieten die zahlreichen neuen Kulturbüros Einblicke in ihre Open Offices.

quartier21: Die Organisationstruktur

Träger und Förderer des quartier21 ist die MQ Errichtungs- und Betriebgesellschaft (MQ E+B), welche auch als Vermieter aller Räume und Plätze fungiert. Ihr Engagement basiert auf einem Beschluß des österreischischen Ministerrats von 1996, laut dem die MQ-Gesellschaft für einen "bunten Nutzungsmix", ein "offenes Besiedelungskonzept" und "kulturelle Vielfalt statt monothematischer Repräsentation" zu sorgen hat. Das unter diesen Voraussetzungen entstandene quartier21 ist explizit auf Flexibilität ausgerichtet. Als Projekt repräsentiert es heute einen Mix aus kulturellen und kommerziellen Nutzungen, gleichzeitig konnte der öffentlich zugängliche Raum in den Erdgeschossflächen des Fischer-von-Erlach-Traktes maximiert werden. Die Mietverträge haben eine Laufzeit von zwei Jahren.

Für die operative Umsetzung des quartier21 wurde von der MQ-E+B eine Organisationsstruktur mit drei Aufgabenbereichen eingerichtet:
Der Beirat besteht aus bis zu sieben renommierten ExpertInnen, die im internationalen Kunst- und Kulturbereich tätig sind. Erste und vordringlichste Aufgabe des Beirates war Sichtung und Beurteilung der zahlreichen Erstbewerbungen von Kulturinitiativen für das quartier21. Die Empfehlung für die Erstbesiedelung wurde im September 2001 von den damaligen Beiratsmitgliedern Zdenka Badovinac, Thomas Edlinger, Peter Pakesch, Katrin Rhomberg, Hortensia Völkers und Vitus Weh abgegeben. Badovinac, Pakesch und Rhomberg haben ihre Funktion niedergelegt. Der derzeit ruhende Beirat tritt in neuer Personenbesetzung erst wieder in Aktion, wenn 2003 über die Verlängerung der Mietverträge, respektive Neuvergabe der Räume beraten wird. Die Zusammensetzung und Einberufung des Beirates obliegt der MQ E+B.

Das Netzwerk21 ist ein informelles Kooperationsnetzwerk, das prinzipiell allen am quartier21 interessierten Personen und Organisationen offen steht. Ziel des Netzwerkes ist der überregionale und internationale Austausch von Programmen und Potentialen.

Die MQ-Geschäftsführung unterstützt den laufenden Betrieb im quartier21 mit der Bereitstellung einer operativen Infrastruktur. Dieser Entwicklungsdienst kümmert sich um die Moderation und Koordination aller quartier21-Agenden. Die konkreten Aufgaben umfassen die Weiterentwicklung und Gewährleistung des konzeptionellen und thematischen Profils, die Vergabeplanung der fakultativ nutzbaren Räume ( Erste Bank Arena, Freiraum, Höfe,
Künstlerstudios, MQ-Gästezimmer) sowie das Knüpfen des Netzwerk21. Der quartier21-Entwicklungsdienst wird derzeit von Vitus Weh geleitet, für Organisation und Koordination zeichnen Michaela Rapp und Ursina Zwettler verantwortlich.

quartier21 wird unterstützt von Erste Bank und Wiener Stadtwerke

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OTS0032 2002-07-05/09:35

050935 Jul 02

Daniela Enzi
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