Jung zu Gusenbauer: "Münchhausen in der Politik"

Wien, 2002-07-03 (fpd) - Mit Verspätung, wie seinerzeit Münchhausens aufgetaute Posthorntöne, hat sich nun auch der SP-Vorsitzende Gusenbauer zur Abfangjägerbeschaffung geäußert. "Entweder fehlt ihm das Sachwissen, oder er will die Bevölkerung bewußt in die Irre führen", meint der freiheitliche Wehrsprecher, Abg.z.NR Bgdr Wolfgang Jung. ****

"Auch wenn er, mit schlechtem Gewissen (welcher Kanzler hat die Staatsverschuldung zu verantworten?) noch so oft eine Verbindung mit Nulldefizit und dem heurigen und nächsten Budget herbeireden will, müßte sogar er wissen, daß die Abschlagszahlungen für die Flugzeuge erst ab 2005 zum Tragen kommen. Es besteht keine Verbindung."

"Wenn er verspricht, die SPÖ wird, sollte sie an die Regierung kommen, die Kaufverträge prüfen und rückgängig machen - wenn das "schadensfrei" möglich ist - so kann eine solche Feststellung nur rührende Ahnungslosigkeit oder bewußte Verdummung der Bevölkerung beabsichtigen. Welche Firma sollte auf derartig naive Vorschläge eingehen", meinte Jung.

"Gusenbauer will die Regierung "peinlichst" befragen, peinlich ist aber nur seine Wortmeldung, in der er sich von seinen Vorgängern, die ursprünglich die Beschaffung beschlossen haben, ausdrücklich distanziert. Gusenbauer steht für, wie er sie nennt, "die neue SPÖ" und sagt sich von Kreisky, Vranitzky und Klima los. So einfach ist das, ihre Altlasten und Schulden überläßt er uns! So leicht werden wir ihn - und auch seine Vergangenheit - nicht aus der Ziehung lassen. Die nächste Dringliche Anfrage der SPÖ wird sich würdig in die lange Folge ihrer Fehlschläge einreihen", schloß der freiheitliche Wehrsprecher. (Schluß)

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