Österreichischer Tonträgerhandel befürchtet Verzerrung des Marktes

Krejcik: "Wettbewerb im Tonträgerhandel ist durch die Unterstützung von Libro extrem gefährdet"

Wien (PWK490) - "Es ist für mich unverständlich, dass Libro weiterhin Riesensummen zur Verfügung gestellt werden", wundert sich Ing. Wolfgang Krejcik, Vorsteher des Bundesgremium des Radio- und Elektrohandels, der Berufsvertretung des Tonträgerhandels. Kritik übt er vor allem an der unterschiedlichen Behandlung von Libro und anderen Unternehmern der Branche. "Bei Libro spielt Geld keine Rolle, während die Klein- und Mittelbetriebe schon bei Kleinkrediten genau geprüft werden und Sicherheiten gewähren müssen", so Krejcik.

Dazu kommt, dass diese Unternehmen nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz für den Libro-Konkurs zahlen müssen. "Wichtiger wäre die Unterstützung der Klein- und Mittelbetriebe, dem Rückgrat der Branche". "Wir fordern vehement einen fairen Wettbewerb ohne jede Quersubvention", schloss Krejcik.

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031411 Jul 02

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