LHStv. Onodi: "Blau-schwarze Bundesregierung muss endlich etwas gegen Arbeitslosigkeit unternehmen"

"Geld in Qualifizierungsmaßnahmen anstatt in sündteure Abfangjäger investieren"

St. Pölten (OTS) - "Ein Ende des Anstiegs der Arbeitslosenrate ist mit einem bundesweiten Anstieg um 17 Prozent oder 29.000 Betroffenen auch im Juni nicht abzusehen, aber die blau-schwarze Bundesregierung will diese alarmierende Situation am Arbeitsmarkt offensichtlich auch weiterhin nicht wahrnehmen", kommentiert LHStv. Heidemaria Onodi die jüngste AMS-Statistik. Es verwundert leider auch nicht, dass Niederösterreich mit einem Anstieg von 17 Prozent oder 4500 Menschen mehr ohne Beschäftigung im Vergleich zum Juni des Vorjahres im traurigen Bundestrend liegt, denn: "Plakatserien verhelfen keinem einzigen Arbeitslosen zu einer Beschäftigung."

Anstatt die alarmierende Statistik mit Jubelmeldungen über die Zunahme der Beschäftigtenanzahl zu beschönigen, sollten die Vertreter der blau-schwarzen Bundesregierung endlich ihre Lippenbekenntnisse realisieren und etwas für die arbeitslosen Menschen tun, erinnert Onodi an die Forderung der SPÖ, mehr Geld in die Weiterbildung für Arbeitslose zu investieren. Angesichts der Jugendarbeitslosigkeit ist außerdem die Wirtschaft dazu aufgerufen, mehr Lehrlinge auszubilden:
"Über einen drohenden Facharbeitermangel zu jammern und gleichzeitig immer weniger Chancen für die Jugend anzubieten ist für mich genau so absurd wie der gestrige Beschluss der Bundesregierung, 1,8 Milliarden Euro für höchst umstrittene Abfangjäger auszugeben. Dieses Geld wäre in den längst notwendigen Kampf gegen den Anstieg der Arbeitslosigkeit besser investiert", so LHStv. Onodi. (Schluss)

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