Fallent: SPÖ will gemeinsamen Anti-Atom-Weg verlassen

Österreich kann nur geschlossen und mit der Unterstützung anderer Mitgliedsstaaten die Stillegung Temelins erreichen

Wien, 2002-07-03 (fpd) - FPÖ-Umweltsprecher Abg. Ing. Gerhard Fallent bezeichnete es heute als unverantwortlich, daß die SPÖ ihre weitere Teilnahme am Temelin-Ausschuß in Frage stellt. "In dieser für Österreich enorm wichtigen Angelegenheit können wir nur gemeinsam das angestrebte Ziel - die Schließung Temelins - erreichen." ****

"Die Regierung hat durch zahlreiche Expertenstudien bewiesen, daß die Nullvariante aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht die günstigste Variante darstellt", erklärte Fallent. "In diesem Zusammenhang werden auch laufend Gespräche auf europäischer Ebene geführt. Weiters ist eine Delegation in Vorbereitung, die - sobald die Regierungsbildung in Tschechien abgeschlossen ist - mit einem entsprechenden Ausstiegsangebot nach Tschechien reisen wird."

"Untätigkeit kann deshalb nicht der bestehenden Regierung, sondern vielmehr der SPÖ für ihre Versäumnisse der letzten 15 Jahre in dieser Frage, vorgeworfen werden. Abgeordnete Sima müßte außerdem langsam begreifen, daß nicht die Wahl, sondern die Regierungsbildung in Tschechien abzuwarten ist, um in Verhandlungen treten zu können", so der freiheitliche Umweltsprecher.

Fallent abschließend an die Adresse der SPÖ: "Verzichten Sie auf Drohgebärden, arbeiten Sie endlich konstruktiv an der Umsetzung der einstimmig beschlossenen Ziele und überzeugen Sie Ihren sozialistischen Freund Spidla von der Stillegung des AKW Temelin." (Schluß)

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