FP-Herzog: Klimt Villa muß sofort unter Denkmalschutz gestellt werden!

Kataster für denkmalschutzwürdige Baulichkeiten gefordert.

Wien, 03-07-2002 (fpd) - Als "Kulturterrorismus und Skandal der Sonderklasse", bezeichnete heute der Wiener FP-Stadtrat Johann Herzog den Abriß des Gebäudes in der Feldmühlgasse auf dem Areal der Klimtvilla. Die Vorgangsweise stelle einen mit unglaublicher Brutalität durchgeführten Kulturvandalismus dar und verlange nach deutlichen Sanktionen. Im übrigen, so Herzog, stehe das Strafausmaß im Verhältnis zum erzielbaren Gewinn aus solchen Aktionen in keinem Verhältnis und es sei zu überlegen, solche Akte des Kulturterrorismus unter verstärkte Strafbestimmungen zu stellen.

Strafen müssen spürbar sein und vor allem abschreckende Wirkung haben. Strafen bis zu 21.000 € für Abbruchmaßnahmen, nach denen die Verwertung hochwertigsten Baulandes in bester Baulage möglich erscheine, würden von allfälligen Übeltätern wohl nur mit einem Achselzucken quittiert. Dinglichst erforderlich erscheine zudem eine rascheste Denkmalschutzwidmung der Klimtvilla, so Herzog.

Kataster für denkmalschutzwürdige Gebäude verlangt!

Vor dem Hintergrund des Abrisses bei der Klimtvilla forderte FP-Stadtrat Johann Herzog heute einen Kataster der Stadt Wien, in dem sämtliche denkmalschutzwürdigen Gebäude angeführt sein sollen. Sinn einer solchen Katalogisierung soll die Erfassung schutzwürdiger Baulichkeiten sein, die nicht denkmalgeschützt sind, sondern nur unter der offensichtlich wenig nützlichen Sicherheit einer Schutzzone stehen, oder sich überhaupt außerhalb einer solchen befinden.

Die Bezirke seien aufgefordert einen Kataster zu erstellen, wobei in weiterer Folge zu überprüfen sein wird, ob diese einer Denkmalschutzwidmung zugeführt werden sollen. Bezirkskataster wären am besten in einer wienweiten Zusammenfassung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, schloß der freiheitliche Stadtrat (Schluß) jen

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