STRASSER: AUSLÄNDISCHE MITBÜRGER SOLLEN SICH INTEGRIEREN KÖNNEN

Innenminister im Ausschuss für innere Angelegenheiten

Wien, 3. Juli 2002 (ÖVP-PK) Es war ein zentraler Punkt dieser Regierung, die Integration zu fördern und dafür zu sorgen, dass ausländische Mitbürger sich nach und nach integrieren können. Das Motto laute: Wer legal hier lebt, soll auch hier arbeiten. Diesem Ziel sei man ein großes Stück näher gekommen, stellte heute, Mittwoch, Innenminister Dr. Ernst Strasser im Ausschuss für innere Angelegenheiten fest. ****

Die Sprache sei ein wichtiger Teil der Integration, so Strasser zu den vorgesehenen Deutsch-Integrationsvereinbarungen. Der Minister verwies auf die Schulpflicht. Was für unsere Volksschüler gelte, sei auch für Ausländer nicht zu viel verlangt.

Die Kritik des Chefs des Wiener Integrationsfonds, Johannes Seitner, im Rahmen des Expertenhearings im Ausschuss, der 100 Deutsch-Stunden als zu wenig erachtet, konnte der Minister nicht nachvollziehen. Strasser verwies auf das "Sprachoffensive-Programm" des Wiener Integrationsfonds. Wenn der Integrationsfonds Kurse für Anfänger zu 45 Stunden anbietet, verstehe er nicht, warum 100 Stunden zu wenig seien. Der Minister verwies zudem darauf, dass das Ausmaß der Kursstunden gemäß dem europäischen Referenzrahmen erstellt wurde.

Zu den Aussagen des Rechtsanwalts Wilfried Embacher meinte der Minister, dass es keine Verordnung mit seiner Unterschrift gebe, mit der die Familienzusammenführungsquote herabgesetzt wurde. Noch nie sei die Zahl an Quotenplätzen für die Familienzusammenführung so hoch gewesen wie unter dieser Regierung.
(Fortsetzung möglich)

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