Fischer: Peter Rindl war mehr als bloß Journalist

Wien (SK) Heute, am 3. Juli, jährt sich zum 20igsten Mal der Todestag des bekannten österreichischen Publizisten Peter Rindl. Aus diesem Anlass würdigt Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer, der mit Peter Rindl in Fragen der Entwicklungspolitik eng zusammengearbeitet hat, diesen am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst als großen Humanisten, der sein Leben dem Einsatz der Menschenrechte und Menschenwürde gewidmet habe. "Peter Rindl war mehr als bloßer Journalist und Berichterstatter. Er war immer auch ein leidenschaftlicher Anteilnehmer und hat das erlebt, worüber er geschrieben hat, indem er u. a. in Indien mit den Ärmsten gelebt hat". ****

Peter Rindl wurde 1915 in Wien als Sohn eines Rechtsanwalts geboren. Er nahm 1937 in der Internationalen Brigade am Spanischen Bürgerkrieg teil, wurde nach dem Einmarsch Hitlers in Österreich 1938 verhaftet und zuerst in das KZ Dachau und dann in das KZ Buchenwald gebracht, wo ihm im Juli 1937 die Flucht gelang.

In Frankreich trat Peter Rindl dann den "French Free Forces" bei und wurde Kriegsberichterstatter.

1946 kehrte Rindl nach Wien zurück und arbeitete ab 1947 als freier Journalist für die Zeitungen "Freiheit", "Vorwärts" und "Furche", wobei sein besonderes Aufgabengebiet der Krieg in Algerien war.

1964-1967 war Peter Rindl Presse-Attaché an der Österreichischen Botschaft in Tokyo und ab 1975 lebte er in Indien als Korrespondent verschiedener Zeitungen. Peter Rindl starb am 3. Juli 1982 in New Dehli an den Folgen eines tragischen Unfalls. (Schluss) up/mp

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